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stärkt worden. Die Böschung dieses Deiches ist von i bis zu springfluthshöhe b mitziegelgraus und dann mit grofsen Steinen belegt. Diese steindecke endet mit derHolzschuhung b, um die Verbindung der Oberfläche besser und dauerhafter zu machen.Die Erfahrung hat bey diesem kleinen so verbesserten Deichstück bewiesen, dafs dieseconstruction zweckmäfsig ist, und es ist zu wünschen, dafs auf eine gleiche Art derübrige neich verbessert werden möge.
Ehe ich dieses i.ocal verlasse, mufs ich noch bemerken, dafs beym corfe Schild,ein nafen für kleine Fahrzeuge (t. 45.) liegt, welcher von zwey nöftern, die aus wierund Holzbau bestehen, gebildet ist.
$• 32. Auf der Insel Tezel finden wir nun noch eine seewehre, und zwar am Maars-diep (t. 45.) zwischen c d. Sie heifst, de zeeivering an het strand von den Pol-der heb isieuiveland op rexel. Der Sanddeich (s. oben t. 5Ö.) , woraus sie gegen-wärtig besteht, war den 28. nee. 17Q5 von einer sturmfluth sehr beschädigt wordenund bis zur punctirten Linie f e weggeschwemmt. Zu dessen Sicherung hatte Herrpcereboom folgendes vorgeschlagcn: erstlich vor dem Fufs zwey Busch -steinhöfter in1 und 2 (t. 45.), auf vierzig Ruthen Abstand, perpendiculair auf die Richtung desSeeufers zu legen; zweytens zwischen beyden nöftern, von der Wurzel des einenbis zur wurzel des andern, ein zwey Ruthen breites Buschbett zu machen, und sol-ches mit ziegelgraus zu belegen. Jedes HÖft sollte zwölf Fufs Krone erhalten, welchesauch mir eine hinlängliche stärke zu seyn scheint, denn der Strand läuft hier sehrflach ab, und der ström hat keine Gewalt. Den sanddeich selbst habe ich im Au-gust 17Q8 sehr sorgfältig mit Stroh und Helm bestickt gefunden. Er wird‘übrigensvon der ausgedehnten Sandbank, de Horst genannt, gegen das Aufrollen der wellengedeckt.
§. 33. Der seeuferbau auf der Insel Terschelling (t. 45. 55. 56.) (*) ist wichtig, weildiese Insel die Nordsee vom friesländischen ufer entfernt; sonach zur Sicherheit der friefslän-dischen seedeiche sehr wesentlich beyträgt. Ja, wenn sie nicht existirte. so würde die süder-see einen so gewaltigen Fluthstrom erhalten, vermöge welchem in ihr das Intervall der i luthund Ebbe, höchst wahrsheinlich, eben so beträchtlich als vor Terschelling, d. i. 5 Fufs, seynwürde: denn die südersee liegt nach ihrer Länge in der Richtung der nördlichen Mün-dung von der Nordsee s. s, 1 Of). Und gesetzt, die tägliche nlulh stiege bey Amster-dam nur einen schuh höher als jetzt, so erlitte die Auswässerung von Holland einetotale nachtheilige Veränderung. 2) Ist die Insel Terschelling in Rücksicht der Schiff-fahrt sehr wichtig, vorzüglich das westliche Ende derselben. Darauf stehen mehrereSeezeichen, nach welchen der dem rlies - ströme sich nähernde Seemann richtet. Sie
(*) 7011 der Insel Terschelling hat bis jetzt das Publikum keine genaue Karte gehabt. Da ich nun dieneueste Aufnahme besitze, so habe ich auch den auf der 45. Kupfertafel befindlichen westlichen Theil,noehmahls auf t, 56. stechen lassen , um dem Leser eine deutliche Anschauung des Locals zu ver-schaffen. Die angegebenen Tiefen sind auf das ordinäre niedrige wasser, das ist auf den Stand dertäglichen Ebbe reducirt.