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Gurthölzer a a eingelassen, über denen eine planke b gelegt ist. Wo sieb besondersgefährliche Deichstellen finden, ist vor der nolzwand ein stein -Revettement, f. 6. a b c—■unten aus ziegelgraus-oben aus Feldsteinen bestehend— geschüttet. Auch vor mehre-ren HÖftern liegen solche Steinschüttungen. Hinter den nolzwänden ist auf einigenStellen, vor der Deichzehe, ziegelgraus geworfen, weil daselbst das durch die, vonden pfählen formirte Steinkiste, schlagende wasser, wühlungen verursachte. Der vordem ziiricher-ort liegende Deich unterscheidet sich dadurch von dem übrigen Theildes rünftheils-Deiches, dafs dessen vordere Böschung, ib t 5Ö. f. l. mit losem zie-gelgraus beschüttet ist, und pfähle aa darin stehen; dafs dessen Krone eine steileWand bc hat, welche von senkrecht stehenden pfählen gebildet wird, und endlich,dafs auch die Krone c d mit ziegelgraus beworfen ist.
Die Erfahrung hatte auch hier gelehrt, dafs die Holzwände dehn Deiche -alle die-jenigen Nachtheile brachten , die wir angeführt haben. Der Gr. wassenaar glaubtenun von den Fachwerken, welche aus Vierecken bestanden, die zwey Ruthen breitwaren, und die von eingerammten pfählen gebildet sind, worin erst ziegelgraus, danngrofse steine eingesenkt wurden — eine Sicherheit für den Deich zu erhalten. Er liefsin dieser ueberzeugung an einigen stellen, wo er sie anlegte , die hohe pfahlwandabsägen, benutzte dann zum Fachwerk die steine aus der Kiste und die pfähle. Ineinigen Fachwerken wurden die spickpfähle in’triangelförmigen Figuren eingeschla-gen, wie z. b. zwischen den Nummernsteinen 43 und 44. Er legte auch solche Fach-werke zwischen den Nummernsteinen 50 und 51, bey Bolta und bey Ropta - zyl beydem Stein no. 41, ferner am Binnendyks zwischen den Steinen 43 und 44; am züricher-ort, zwischen den pfählen 2Q und 51, und beym Stein 27 am Buytendiks, an. DieseFachwerke sind alle auf der Deichkarte in t. 55. angezeigt. Sie gehen von 4 bis 7Fufs über die tägliche Fluth hinaus, und man sieht also, dafs des Grafen wassenaarsIdee keineswegs dahin gieng, die beyderseitigen Deichs - nossirungen mit solchen Fach-werken zu versehen, wie ein deutscher Schriftsteller glaubt. Die Ruthe zu 12 Fufskostete im Durchschnitt 103 Gulden, also waren die Kosten gegen die des pfahlwerkssehr erträglich.
Gegen die Bemühung des Grafen wassenaars trat aber der berühmte Camper, inseinem Briefe an den Grafen auf. Wer diesen Brief mit der gröfsten unpartheylich-keit liefst, der mufs gestehen, dafs er des Verfassers nicht würdig ist. Abgerech-net seine beleidigende Ausfälle gegen den Grafen wassenaar, erhält er auch iiberdemnicht viel wichtiges über den Deichbau. Camper meint, dafs man den FÜnftheils-Deichen ein solches starkes profil als der westcappelsche Deich auf der Insel walchernhat(T. 57.), geben müsse, ohne zu bedenken, dafs dieser leztere den wellen der Nordseeganz blofsgestellt ist, aus sand besteht, und nur eine dünne Klaydecke hat. Erwägtman nun aber, dafs die Fünftheilsdeiche überall eine weit gröfsere nossirung, als dieErd-seedeiche am nelder (t. 47.), auf der Insel Texel, auf dem Eilande voorn, auf der Insel