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angelegt. Er hat ÖQ225 Gulden gekostet, und ist 1-| schuh höher, als der vordere •»eich gelegt worden; das ist etwa 15§ Fiifs über die tägliche Fluth und 12 Fufs überdas dortige Mäyfeld. Ehe ich zu den verbesserungs - Vorschlägen übergehe, ist es nö-thig zu bemerken, dafs der Züricher-ort den Brandungen der see stark, aber demAngriff des Ebbe - und Fluthstromes wenig ausgesetzt ist, welches auch die vor demselbenliegenden schlick-platten hinlänglich beweisen. Da jene nun mittelst sanft aufgehenden undsoliden Revettements besser, als mit HÖfter gemäfsigt und unschädlich gemacht werden: somüssen hier weder HÖfter, die Wirbel, und irreguläre Strömungen, vor dieses vorste-hende Seeufer, verursachen, noch steile Holzwände angelegt werden, sondern man.mufs den Züricher-ort als ein Vorland für den slaaperdeich betrachten, und kannalso füglich die Abflächung des alten Deiches bewerkstelligen. Dieser Meinung warenaber die Deichsbevollmächtigten nicht; sie wollten den alten Deich conservirt haben,und in diesem sinne fielen daher auch die preifsschriften aus. Auch ich würde die-ses seeufer keinesweges der südersee überlassen, weil nach dessen Abbruch die Ab-flächung der vorliegenden sandplatten und also ein stärkerer Angriff der-wellen auf dasWatt und endlich auch auf den FÜnftheils - Deich erfolgen müfste; aber ich würde, wiegesagt, hier keine HÖfter anlegen, noch auf die Erhaltung des hohen alten Deiches Bedachtnehmen, sondern nur das ufer mit einem Busch - steinrivettement sichern.
Da diese Deichecke, aus den angeführten Gründen, als ein Vorland zu conservi-ren ist, und man den alten Deich ohne grofse Kosten nicht erhalten kann, so wirdes zweckmäfsig seyn, denselben, entweder bis zur sturmfluth von 177Ö nach denLinien l. 2. 3. e (f. l. t. 5Ö.), oder bis 6 Fufs über die tägliche Fluth nach den Lin. 2. b f »abzuflächen. Dieses letztere profil wird das ueberlaufen der hohen wellen vertragen,welches wir an dem Deiche auf der Insel Marken und dem slaaperdeich 'bey spaarn-daam sehen. Ferner mufs die nolzwand der Linie 4. 1. gleich abgekappt und dassteinrevettement bis zur Linie 5 ausgedehnt werden, D a vvo , 1770 bey i. (t. 55.) vordem isummerstein 28, ein mit steinen gefüllteg Tchiff versenkt ist, müfste ein stein-wall, nach der Lin. x 1 y fortgesetzt werden, um die widerströme und Wirbel zuvernichten, die hier das isolirte schiff verursacht. Die Erde, welche von dem Deicheabgenommen wird, kann in die alten Deichgruben gekarrt werden, und um diese nachund nach auszufiillcn, mag ein kleines siel in den alten Deich, an dessen nördlichen An-fang , gelegt werden, um trübes wasser einzulassen. Auch könnten die neichgruben,ehe die Erde des alten Deiches darin gebracht würde, mit einem Buschbett von vierbis 6 rufs dick ausgefüllt werden, damit eine gröfsere Festigkeit des Bodens entstehe.
$. 38. Fon dem friefsischen Seeuferbau längs der Nordsee (t. 5Ö.) will ich nur inder Kürze anmerken: dafs das pfahlwerk, welches nördlich den pünftheils - Deichen biszum Bildpolder steht, nicht mehr unterhalten wird, weil das watt stark anschlickt;dafs vor dem neuen Bildpolder wieder pfahlwände und pfahlhöfter liegen, die erstemsind 1Ö00 Deichsruthen lang. Die jährliche Unterhaltung dieses uferbaues kostet 12