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Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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ZWEYTE ABTHEILUNG

WISSENSCHAFT DES WASSERBAUES .

SEEUFERBAUKUNDE.

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ERSTER ABSCHNITT.

THEORETISCHE SEEUFERBÄUKUNDE, ODER ALLGEMEINE ERKLÄRUNGEN

UND MAXIMEN .

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D er zweck des seeuferbaues besteht in der Erhaltung der seeufer, gegen den An-griff der von den winden oder sturmfluthen bewirkten wellen, welche man die Bran-dung oder Baaren nennt, und gegen den Angriff des Ebbe - und Fluthstromes. Oeftersmufs der Ingenieur auch den vor dem seeufer liegenden strand oder die walten, Unddie das seeufer bildenden sand-mmen, mit Bauwerken, oder auf eine andere Art mitStrohbestickung oder Anpflanzung von strandgewächsen, erhalten. Unter dem strandversteht man das sandige, ßache yorufer der sce, welches während der Ebbe tro-cken liegt und dessen Breite längs der Nordsee gewöhnlich 3Ö0 schuh und darüberbeträgt. Derselbe mufs defswegen öfters erhalten werden, weil er die darauf hinlau-fenden wellen abmattet, und ihre Gewalt, womit sie das seeufer angreifen, schwächt.Der strand gibt auch eine schutzwehr gegen den Feind, indem er das Anlanden vongrofsen schiffen verhindert.

$. 2. Wenn man in den strand, längs der holländischen Küste, 3 bis 5 Fufs tief gräbt,so endet sich die Sandlage und man erhält ein Gemische von Moorgrund und rdayer-de, von den Holländern vary (narey) genannt. Dieser Dary, nach des NaturforschersBerkheys Untersuchung auch Steinkohlen enthaltend, liegt schieferig aufeinander. DemGeschmacke nach zu urtheilen, enthält er anch Holztheile. Das Stück, welches ichmitgenommen habe, brennt, am Feuer gehalten, verlöscht aber bald. An einigenStellen, wo der Strand vom Meer stark abgeflächt ist, trifft man ihn an der Oberflä-che des Strandes liegend, an. So habe ich ihn bey petten, bey Kckduynen u. a m. or-ten gefunden. Die Oberfläche des holländischen Strandes bildet vom ufer ab, eineschräge gerade Fläche, deren Höhe sich zur Neigung beyläufig wie 1 : Go oder auch

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