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Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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fahfung bewiesen, dafs die Planken durch den alten feinen Steingraus und Sand zueiner hinreichenden Tiefe eingerammt werden können.“

6o. Von den wasserbauwerken , die zur Erhaltung des Hamburger Amtesnüzebiätel und Zur Sicherung , so zur Bequemlichkeit des Hafens cuxhafen, den ichim August 17Q8 besichtigte, angelegt sind (t. 48.), will ich jetzt eine kurze Darstellungliefern. Unter allen in Deutschland , gegen die See, aufgeführten Wasserbauten sinddie bey mzcbüttel wohl die wichtigsten. Wichtig in Rücksicht des Zweckes und derverschiedenen Eauarten wegen; wichtig um der versuche willen, die von mangelhaf-ten Einsichten erzeugt wurden.

Da der Hafen cuxhafen (dessen Mündung hat bey der Fluth nach dem Innern,zu, 20 — l6 — 14 und 12 Fufs, oberhalb der schleuse aber Q rufs Tiefe) zwarnicht grofs ist, aber doch einen sichern Zufluchtsort für Kauffahrtheyschiffe abgiebt:so ist er für Hamburgs Handel und in Rücksicht der nahen Rhede wichtig; daherhat denn auch der Magistrat, und unter diesem die Stackdeputation, die den Ham-burgischen wasserhaue dirigirte, zu seiner Sicherheit mit rühmlichen Eifer zweckmäs-sige Vorschläge ergriffen, und geschah es wohl ehemals: dafs die Männer, denender Wasserbau anvertraut war, sich weit von dem rechten wege entfernten, sokann man doch, wenn man billig seyn will, nicht der Deputation die schuld bey-inessen. Ist es ja fast überall nicht besser gegangen, da man die Wasserbaukundenicht für eine Wissenschaft hielt, und fast immer nur die Aiifangsgründe einigerzweige derselben für hinreichend ansah.: um in Praxis wunder zu thun.

Wenn wir die Karte ( t. 48.) mit einiger Aufmerksamkeit analysiren , so wer*den wir gewahr, dafs der Hafen (durch das watt gehend, um dem ströme nahezu seyn) nicht bestehen kann, wenn nicht zugleich das gesammte ufer gegen fer-nem Abbruch gedeckt ist. Mit der Existenz des Hafens ist also auch zugleich dieseschützung des ufers und Deiches verbunden, und könnte, dieses ufer wohl, wennauch der Hafen nicht existirte, ohne Kunstmittel den sturmfluthen widerstehen, dadas watt immer heftiger angegriffen worden wäre, je weiter sich die nordwestlicheEcke, worauf die Kugelbaake steht, dem Deiche genähert hätte? Es sind also ge-wisse feste puncte, die der Ingenieur hier, wie bey jedem wichtigen Bau, aufsuchenmufs, worauf er dann seine Sorgfalt zu verwenden hat. Doch wir wollen uns jetztmit dem Local näher bekannt machen. Die ordinäre Fluth steigt hier weit höher,als an der holländischen Küste, nämlieh Q , 1 Fufs rheinländisch oder 9 , Q8 Ham-burger; die mittlere Dauer der Fluth ist, 5 Stunden 40 Minuten, und der Ebbe 6Stunden 45 Minuten; die springfluth steigt 12 Hamburger Fufs. Soll ich den gc-schwindigkeitsmessungen, die auf einer vor mir liegenden genau aufgenommenenund gezeichneten Karte eingeschrieben sind, Glauben beymessen; so war die Ge-schwindigkeit des Fluthstromes gegen die Linie in. =3 4 , 05 Fufs Hamburger; gegenjso. v. ober (wegen der Norderplatte, die jetzt nicht mehr existirt, welche ehemals