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Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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aufgesetzt. 7 ) Weil die Dossirung ungefähr 2 Fufs über das grüne Vorland hervor-ragte, welches zum schütz gegen Wellenschlag nothwendig ist, so sind hin undWieder oeffnungen (solche sind im parabelwerk in o o angedeutet) gemacht worden,durch welche das wasser ablaufen kann, wenn das Vorland überschwemmt worden ist.

Wir kommen jetzt zu dem parallel- und dem parabelwerk, welche in Büchsuebersicht des Wasserbaues (s. b. 1 . s. 131 u. 2 59 ) beschrieben sind. Der Vollständigkeit wegen werde ich diese Beschreibung entlehnen, und darin auf die Zeichnung (t. 48.) verwei-sen.Eine dichte pfahlwand ab ist eingeschlagen; die pfähle 12 bis 15 y/ dick, 15bis lang, an zwey seiten nach der schnür beschlagen, und weil einige pfähle dic-ker, andere schwächer sind, so sind sie so an einander gerammt, dafs die wandan der Rückseite eine ebene Fläche bildet, d. i. an der Rückseite treten die stärkernpfähle nicht mehr als die schwachem hervor, und liegen alle an zwey Riegelhölzer c,platt an. Der obere Riegel 2 / niedriger als die Kopfplatte der pfähle; der untere 1bis 2 / unter dem wattgrunde, so weit es füglich geschehen kann, ohne zulauf desWassers und Schlammes. Durch den obern Riegel bekommt ein pfähl um den an-dern, durch den untern jeder dritte pfähl einen gehackten spitzbolzen. So ist diewand fertig, die 6 / über die tägliche Fluth 9 bis lo / über dem wattgrunde hervorsteht, der hinterwärts nachher aufgeschlämmt und zum xheil schon begrünet ist, ander äussern Seite aber etwas abgenommen hat. Weil die w T and in blofsen sandgrundeingerammt worden, so würde eine einzige sturmfluth sie erschüttern, losspühlen,und übern Haufen werfen, wenn nichts weiter geschehen wäre. Diefs zu verhindern,ward der untere Flügel mit Steingrand d beworfen und bestampft, darüber eine nageFelssteine e von 3 Fufs breit, längs der ganzen Rückseite der wand hergesetzt, undmit einer Reihe kleiner pfähle f, 5 / lang, 4 bis 6 U dick, unterstützt, welche kleinerepfähle, jedoch nicht geschlossen oder dichte, sondern !-§ Fufs von einander geschla-gen worden, also dafs auf jede Ruthe etwa 10 bis 12 stück stehen. Damit hat diewand gegen das Erschüttern, Ausspühlen und Auftreiben hinlängliche Festigheit. Nichtsdesto weniger ist das werk so noch nicht vollendet zu achten.

Denn weil die wellen gegen eine so steile wand fast wie FQntainen in die Höhespritzen, und wiederum stark niederfallen , so würden sie den blofsen sandgrundan der äufsern Seite dergestalt erniedrigen und abspühlen, dafs die wand an derstromseite minirt würde. Diefs zu verhindern ward eine Lage Busch g einen bis 2 Fufsdick, 9 Fufs breit, längs der ganzen wand gelegt, und mit Felsensteinen belegt,und längs dem Fufse mit einer Reihe kleiner pfähle unterstützt, endlich noch aufcirca 6 Fufs breit eine dünne nage Kiesel vorgeworfen . u

Zwischem dem Neudöser seedeich und den letztem werken liegen auf das wattschlickdämme der ordinären Fluth gleich; das wasser tritt alsdann durch ö ö im parabel-werk, zwischen die Dämmchen ein, und läfst dort, vermöge seines Stillstandes, schlickfallen. Auf diese weise sucht man den Zwischenraum zwischen dem Deiche und den

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