Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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f'arallelwerken zu erhöhen; eine Absicht, die zum Theil schon erreicht ist und gcwifsvollkommen erreicht werden wird.

Die construction des übrigen Theils vom schiengelwerke, der sich vom peicheentfernt, ist den Steinkisten, die auf Tab. 48. sehr deutlich dargestellt sind, ganzähnlich, das Holzwerk ist nur von schwachem Dimensionen, auch liegen die obernAnkerhölzer nicht horizontal, sondern abhängend gegen den Strom, so dafs also derobere Theil des Werkes eine Neigung stromwärts hat.

Von der neuesten Verbesserung des Hafens zu cuxhafen, ah mit dem Seeufer-'hau zusammenhängend, sey es mir erlaubt, hier Folgendes zu bemerken. Denkt mansich das Hafenhöft a b, das aus zweyen Reihen pfählen (pfahlweite 3 rufs), die 8juifs auseinander stehen, mit Haupthölzern und Anker verbunden sind, besteht, undworin der Zwischenraum mit susch gefüllt, der wieder mit steinen beschwert ist,weg: so ist es gewils einleuchtend, dafs bey einem heftigen word - Ost - winde dieschiffe im Hafen viel ausstehen — hin und her geworfen werden müfsten. Dieseswerk hat demnach den Hafen sehr verbessert. Um die östliche Mündung zwischendiesem nöft und der pfahlwand (spanische wand) u c brauchbar zu machen, sindin ihr die duc d’alben und pfähle ausgezogen worden. Dagegen sind, nafenwärts,dem werke a e, neue duc d’alben eingerammt, welche gewifs nicht, wie die ehemali-gen wackeln werden, da die Seitenpfähle schräge stehen. Dieses nöft giebt dem Ha-fen zwey Einfahrten, und da ist es denn sehr nützlich , wie ich noch in der Zukunftbeym Hafenbau zeigen werde.

Eine andere Verbesserung ist der östliche schweif c d von der alten riebe (t. 48.); erbesteht aus einem pfahlhöft. Dadurch wird der Fluthstrom, so wie der Norvvind undWellenschlag mehr vom Hafen entfernt. Die hohe Mittelpfahlwand a b trägt auchviel zur Ruhe des Wassers im Hafen bey. Eine dritte Verbesserung soll die Spühl-schleuse bewirken: nämlich — Vertiefung des Hafens. Sie besteht aus vier paarprehthore, ein jedes 7| rufs breit; 17Q2 ist sie erbauet. Ihr Boden liegt Q Fufsunter der Fluth : der Spühlbusen ist ein grofses Basin, welches Terrain ehemals voneinem Bau u u durchschnitten wurde ; er ist auf 4 Fufs tief unter der ordinärenFluih ausgegraben, und ziemlich wieder zugeschlickt. Erwägt man die Directiondes ausströmenden Wassers, so scheint es: als wenn die linkseitige Hafenwand, dieaus einer pfahlreihe besteht, von demselben einen starken Angriff, auszuhalten habenmüsse. Kurz, wenn man das Local zwischen dem norfe Ritzebüttel und diesem Hafen,bl als in Rücksicht der spühlung des Hafens, betrachtet, ohne auf andere Schwierigkeitenzu achten; so scheint es: als wenn der spühlbusen zwischen Ritzebüttel und derlaufbrücke; die spühlschleuse aber bey dieser hätte angelegt werden mögen ; unddafs man alsdann diese spühlschleuse zugleich zum Durchlässen der schiffe hätte ein-richten können. Ich habe den Effect der spühlung nicht gesehen, da der vor ho dender schleuse gelitten hatte; auch ist der scheuseaboden selbst vom pfahlwurm ange-

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