Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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griffen, und wenn ich nicht irre , so ist dieser Ursachen wegen, in den Iezten Zei-ten , nur mit einem paar Drehthore gespiihlt worden.

Nach dieser Ausschweifung komme ich auf die seeuferhauten zurück. Die Stein-kisten (*), deren construction auf der 48. Kupfertafel dargestellt ist, haben vom see-wurm sehr gelitten und wenn ich recht berichtet bin, so ist es vor mehreren Jahrenim project gewesen: sie ganz zu abandonniren. Hr. woltman hat sie aber, zum Be-sten der Baucasse, zu conserviren gesucht, und damit die springfluth nie über siehinschlagen möge, hat er darauf eine pultförmige Bohlenwand a, 15 Fufs über dieEbbe reichend, angebracht. Um aber den Groden noch mehr zu sichern, ist hinterden Steinkisten ein kleiner schlickdamm 12 Fufs über die Ebbe gelegt. Der Zwischen-raum zwischen diesem und den Steinkisten ist mit ziegelgraus gefüllt, damit die überdiese pultwand steigenden sturmfluthen tpul überspritzenden wollen, in diesemZwischenraum nicht eine Abschälung bewirken können. Dieses Schlickdämmchen unddie ziegelausfüllung läuft mit den uferbauwerken bis zum osterhoernerstack parallel.In der Nahe dieses HÖftes ist aber der schlickdamm mit zerschlagenen Feldsteinenund kleinen steinen gedeckt. Die Felsenböschung, an den Steinkisten anfangend,besteht, ausser einem kleinen Theil, aus einer Mittpfahlwand (pfähl an pfähl) und anbeyden seiten aus zwey kleinen pfahlreihen. Zwischen diesen pfählen sind auf demziegelgraus die grofsen Steine gelagert. Ihr profil bildet einen Triangel, dessen spitzedie Mittelpfahlwand ist. In der Nähe des osterhörnerstacks ist die innere Dossirungnoch mit Streben versehen, die von 6 zu 6 Fufs, von der Mittelpfahlwand abgehen,in dieser und auf die Seitenpfähle befestigt sind, sie liegen in der Oberfläche derSteinlage. Das osterhörner - stack ist ein mit steinen gefüllter Holzbau, dessen sei-ten von zwey schrägen, und dessen Mitte von drey perpendiculären pfählen, auf 6oder Q Fufs Abstand, formirt wird. Oberhalb diesem werke ist kein sonderlicher An-griff des Stromes, weil sich auf einem alten Buschhöft, bey o liegend, schlick ange-setzt hat. Die Böschung bis zum Neufelder -veich besteht aus einem steinlager auf zie-gelgraus liegend. Ehemals lagen hier die grofsen steine auf Heydekraut, da aber solchesein sehr schlechtes unterlager abgiebt, so hat man die grofsen steine aufgehoben, dasneydekraut weggenommen, und statt dessen ziegelgraus gebraucht. Hinter diesem Revet-tement ist eine Bohlenwand ( einen schuh über den Groden hervorragend) längs klei-len pfählen befestigt. Da , wo das wasser über diese hingestürzt war, hatte es sichum den pfählen im Groden runde oeffnungen gemacht, die dann wieder mit ziegel-*graus zugefüllt werden. 12) Die Steindossirung vor dem Neufelder - Deich ist in derZeichnung deutlich dargestellt, so dafs eine weitere Beschreibung davon unnöthigist, zumal da schon auf der s. 544. die Beschreibung von einem ähnlichen Bau steht.

(*) ® c y der Zeichnung ihres altern Zustandes deutet m n die Höhe des grünen Vorlandes, o p die ordi-naire rluth; q die Höhe des ehemaligen wattes, r die Tiefe des wattes nach der äufsern Seite, unds t die niedrigste Ebbe, Dieses werk soll l5uooo r.thlr, gekostet haben,

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