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glauben. Nach verlauf von zwey Jahren habe ich sie im Durchschnitt nie gröfserals der Deicheshöhe gefunden.
Aber die compression der lockern oder aufgegrabenen Erde ist grofs, und mandarf also , um die Gröfse der n eichgruben d. i. des Bezirks, woraus die Erde genonwmen wird, zu bestimmen, — nur eine hinreichende Anzahl von Beobachtungen überdas verhältnifs des natürlichen in der neichgrube liegenden Bodens zu dem lockerndaraus aufgeworfenen Erdreich gemacht haben. Nach Festsetzung der riefe, bis zuwelcher die Erde äusgegraben werden darf, kann man daher die Gröfse der Deich-grube — in Beziehung auf den Inhalt des Deichkörpers, bestimmen. In diesem Be-tracht habe ich bey den grofsen Deicharbeiten, die unter meiner Direction gemachtworden sind, genaue Beobachtungen anstellen lassen. Die Resultate davon sindfolgende:
Eeym uheinschlickoder solcher Erde, wor-aus das feste vorland
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0,333
oder
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Weil 1500 c. f. lockere Erde1000 c. f. Deichkörper ge-ben, oder jene sich zu die-sem verhält wie 1,5 : 1
längs Flüssen besteht,
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0,400
Weil 1Ö06 c. f. lockere Erde
war die compression
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oder
1000 c. f. Dieclikörper ge-
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So ist die Festigkeiteines mit wagen auf-gefahrnen Deichesgröfser als die Festig-keit eines mit schub-karrn aufgefahrnenDeiches.
Ein mit wagen oder rferdesturzkarrn aufgeführter Deich erfordert demnachf- = 0,l66 Theil mehr Deicherde, als ein mit schubkarrn aufgeführter. Man siehtalso, dafs man wenigstens eine Lage um die andere mit wagen auffahren lassen sollteum die so nöthige compression d. i. die Festigkeit des Deiches zu vermehren, alsowomöglich, keinen Deich mit schubkarrn allein aulfahren darf. Da endlich lOOOCubik-Fufs fester Erde, wie sie im vorlande liegt, im Mittel, das aus mehreren versuchen gezo-gen ist, 1700 cubik-Fufs lockerer Erde geben, wie sie ausgegraben wird, um verfahrenzu werden, so ist ihre natürliche Festigkeit 0,4117 oder und diese iibertrilft dieFestigkeit eines mit w’agen aufgefahrnen Deiches um 0,0117 —Die Festigkeit ei-nes mit narrn aufgefahrnen Deiches aber um 0,0784 ^ -jx. Man kann daher wohlbehaupten , dafs ein von Schlickerde fest aufgefahrner Deich fast so lange schwindenwird, bis er die Festigkeit des natürlichen guten fruchtbaren Erdreichs, welches nichtgeackert wurde, erreicht hat, denn die Nässe und Trockenheit werden seine Erdtheileimmer näher und näher zusammenbringen. Aus dem berechneten Inhalte des Dei-ches, und dem Inhalte der abgefahrnen Deichgrube, wenn sie in guten wiesenbezir-ken gegraben ist, wird man also schon beyläufig schliefsen können, ob der Deichgehörig comprimit ist. Sodann wird man die Gröfse der Deichgrube als dem Deich-körper selbst gleich annehmen können, welches bey Anschlägen und der Bezahlungdesjenigen Landes, welches zu den Deichgruben genommen werden mufs, eine nütz-liche Regel ist. Sie ist es um so mehr, da sie noch überdiefs, wie wir oben gesehen
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