Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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589
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dann eine Hohe von drey schuh. Tab. 121. (diese Kupfertafel kommt erst im drittensande vor) rüg. 16. und 17. stellen diese wippkarrn dar. Auf eine ähnliche Art läfstsich die Einrichtung auch für 2 Mann machen, welche die wippkarrn ziehen.

Die Resultate von perronets Beobachtungen über diese wippkarrn, die in seinenOeuvres pag. ÖO. (fol. Ausgabe) stehen, sind folgende:

Es wurde ein wippkarrn, 7 Cubik-Fufsenthaltend, von einem pferde gezogen.

Es wurden zwey wippkarren (hin-tereinander gelegt) von einem pferdegezogen.

Anzahl der Beob-achtungen.

Mittlere Entfer-nung in französ.Schuhen.

Anzahl der rüh-ren in einemTage.

Quantität der lo-

ckern Erde in cu-bik-Schuhen.

Steigen des We-ges in Zoll aufdie roise.

Anzahl der Beob-

achtungen.

Mittlere Entfer-

nung in französ.Schuhen.

Anzahl der rüh-

ren in einemTage.

Quantität der lo-

sen Frde in cu-bik - Schuhen.

Steigen des We-

ges in Zoll aufdie Toise.

1

51Ö

Öl

427

3 — 4

1

810

43

Ö02

0

0

942

40

280

2—3

3

12Q0

38

2ÖÖ

0

Es werden drey Kasten hintereinander

4

1500

34

238

0

gelegt,

und von

einem pferde gezogen.

5

1710

29

203

0

6

1Q80

24

1Ö8

3 — 4

1

408

öö

1328

0

7

2880

20

140

3 — 4

2

Q00

44

924

0

Wenn man also drey wippkarrn hintereinander legt, so kann die Deicherde zumwohlfeilsten angefahren werden. Es darf jedoch die Auffahrt nicht sehr schräge seyn,und die Fuhrleute müssen schon einige uebung erlangt haben, ehe das Fuhrwesenohne stocken gut geht. Zu der Anfahrung von Erde und uiefs bedient man sich inNieder - oestreich eigener Kästenwegen, die man Truhen nennt. Ein solcher WagenT. 84. f. 5. 6. 7. und 8. ist vierrädrig, in dessen Mitte der viereckigte Kasten v aufden zwo Bäumen n und m liegt. Am Boden des Kastens sind nach der Länge desWagens zwey Hölzer s s angebracht, in welchen vier stützen x zur Haltung der vor-dem und hintern wand eingezapft sind. Wenn der wagen schief geht, so verhinderndie Hölzer s s das Abglciten des Kastens. Damit der Kasten entladen werden könne,sind die zwo Seitenwände v zum herausnehmen eingerichtet, und zwischen den rei-sten w w und den Nägeln m m eingesetzt. Der Kasten selbst fast 8,1Ö bis 32 cubik-fufs. Der wagen von mittlerer Gröfse wiegt 7 bis 8 und die gröfsten Q bis 10 cent-ner. Die Ladung wird mit schaufeln bewerkstelligt, und lö cubikfufs laden zweyMenschen in g Minuten, vier Mann aber in 4 Minuten. Das Abladen wird folgenderMafsen bewirkt : Man zieht die vier Nägel m der einen Seitenwand heraus, nimmtdann diese wand selbst weg, und zieht das Material mit einer Hacke zum r rheil ausdem Kasten heraus. Hat man nun so viel Material, als thunlich ist, herausgenom-