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men, so wird der Kasten von zwey Menschen mit der Achsel gehoben, und zwar dergeleerte Theil; alsdann fallt die Erde vollends aus dem Kasten, als wozu etwa 2 bis3 Minuten zeit nöthig ist. Man sieht es sogleich, dafs diese wagen sehr schwer sindund weder bey Erd - noch niefs - Anfahrungen vortheilhaft seyn können; ja dafs sienur dem Landmann defswegen bequem sind, weil derselbe auf die Bäume n n schwe-re Steine laden kann, wenn er den Kasten abnimmt. Folglich kann er den wagenzu mehrerley gebrauchen. Ihm gilt es übrigens gleich, wie viel er mit zwey rferdenan Material laden kann, weil er darnach die Bezahlung einrichtet. Die Baukundigensollten daher den Bedacht nehmen, ein solches schwere und verschwenderische Fuhr-werk nicht zu gebrauchen, sondern leichte wippkärrn einzuführen. Aufser diesenbeschriebenen wagen und Karrn wird man sich auch der ordinären wippkärrn, wiesie allgemein bekannt sind, mit vortheil bedienen können, besonders wenn sie vonochsen gezogen werden, und man kann sie bis zu io cubikschuh vergröfsern. Siekönnen auch ganz leicht etwa zu 50 pfund schwer für Menschen eingerichtet werden,und ein Mann, der in den gewöhnlichen schubkarrn nur einen cubikschuh drückenkann , zieht dann ganz bequem vier cubikschuh. Bey diesem Fuhrwerke ist manaber genöthigt, die Deichfahrten mit Brettern, worauf der Queere nach Leisten kom-men, zum sichern treten zu belegen; denn sonst könnte ein Mann nicht 4 cubik-schuh Erde, die doch 315 Pfund wiegen, auf ein bereits emporgestiegenes Deichstückziehen. Da, wo der Boden sehr fest ist, oder wo man vom Ladeplatze bis zumDeiche Bretter legen kann, könnten die Felgen der Räder ausgehöhlt seyn, und aufLeisten laufen, wenn nicht die Erde sich in die hohlen Felgen setzte, oder mankönnte auch statt der Bretter eiserne Rinnen, nach der Art der eisernen Fabrikwegein England, legen.
Was die ordinären schubkarrn betrifft, so sind sie sehr nachtheilig. Ihre Räderhaben kaum einen schuh im Durchmesser, da er doch wenigstens zwanzig zoll ha-ben sollte, um die Kraft des Drückens zu vermehren. Auch laufen die Räder nurselten mit eisernen zapfen, sondern haben hölzerne starke zapfen, welche den wi-derstand vermehren. Zu den befsten schubkarrn kann man den Karrn Fig. 30 . u. 31.t. 121. oder f. a und b t. 84. zählen. Das Rad desselben hat 20 zoll im Durchmes-ser und dreht sich um einen acht Linien starken eisernen zapfen oder axg. Der Ka-sten a fbc besteht entweder, um ihn leicht zu machen, aus haseinen Böttcher-Rei-fen oder aus dünnen buchenen Brettern, welche letztere auch die seiten des Kastensausmachen. Die Aufsetzstollen e und die säume g halten die Seitenwände zusammen;die vorder - und Hinterwände a und b bestehen aus Brettern. Da die Last hier tiefer,als bey den gewöhnlichen Karrn liegt, so ist der schuh leichter, wozu überdiefs dieHohe des Rades und die dünne Axe wesentlich beyträgt.
Aber nicht nur mit Schub - und wippkärrn wird die Erde beygefahren, sondernauch mit wagen, schiffen und schlitten. Mit diesen vorzüglich über das Eis in Noth-