Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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aufbewahrt, 7 ) Keller für die Getränke, oehl und Mundbedürfnisse. 8) Magazinefür Korn, Mehl, niilsenfrüchte ii. s. w, 9 ) Eine Seilspinnerey , dieQOOhis 1200 Fufslang seyn nmfs, und die bedeckt seyn sollte, wie diejenigen zu caracca, Toulon undRochefort. Sie sollte, wenn es seyn kann, perpendiculäv auf die Richtung der Kays,des Bassins oder Hafens stehen, um nicht zuviel Raum vom Hafenbezirk einzunehmen.%u einem Hafen gehören 10) seegeltuch-Fabriken, 11) nöttchcreyen , 12) Block - oderScheibenmachereyen (pouliere), in denen man die scheiben, Rollen, Flaschenzüge,Maschinen zum Auspumpen des Wassers und andere Werkzeuge verfertigt. Sie soll-ten in der Nähe des General-Magazins stehen, weil die seegel mit Blöcken oder rla-schenziigen zu versehen sind. 1Z) Bauholzschoppen und Magazine zur Aufbewahrungdes Bauholzes gegen die Sonnenhitze und den Regen. In den Holzschoppen sollte dasBauholz nach seiner Gattung und dem Gebrauche separirt liegen. Der vorrath davonsey grofs, denn zu einem Kriegsschiffe von 110 Kanonen werden 110000 cubikschuherfodert, und kaum kann es 30 bis 45 Jahre, wenn die Ausbesserungen gehörig ge-schehen, die see halten; ja in den Meeren, deren wetsser nicht sehr salzig ist, kannein schilf nicht langer als 18 bis 24 Jahre gebraucht • werden. (Ein schiff von 74Kanonen 'wiegt 5f Millionen pfunde). Es sind daher die Seehäfen am ocean und ca-nal den Flufshäfen und den Häfen an der Ostsee vorzuziehen.

Solche schoppen, in denen auch gezimmert wird, sollten ihr nicht von obenempfangen, damit sie nicht dunkel sind, und die werkleute sich nicht bey Tage derLampen bedienen müssen, wie in denen zu Venedig . 14 ) Der zimmerpljatze (chan-tiers de construction) gebe es dreyerley : a) Für Kriegsschiffe, b) Für Schaluppen,die auch unter schoppen stehen müssen, c) Für die Werkzeuge und Maschinen, wel-che zur Unterhaltung des Hafens dienen. Auf diesen zimmerplätzen mögen ein oderein paar schoppen, unter denen die Bauhölzer und fertigen Baustücke, als schleusen-thore, Drehbrücken u. dgl., zwischen zwingen und Keile geprefst liegen, und alsdanngetheert und angestrichen werden, stehen. Daran sollten auch die werkhäuser , fürSchreiner und Anstreicher liegen. 15) Ein werkplatz, worauf die Masten gezimmertund verbunden werden (l’Attelier de la mature) Er mufs wenigstens 400 schuh langseyn, um darauf drey Masten zugleich zimmern zu können. Auf ihm sollten gleich-falls Bauschoppen, mit seegeltuch überzogenen Bohlendächern gedeckt, stehen. In die-ses wcrkplatzes Nahe sey ein Wasserbehälter , in welchem die Masten, durch hölzer-ne Mastenzwinger, unter waSser gehalten werden. Solche hoIz - oder Mastenzwingerhat Belidor in seinem 2ten ihl. $. 9 10. beschrieben. Es ist bekannt, dafs man dasBauholz nicht der freyen Luft aussetzen darf, wenn es nicht reifsen soll. Aber inden näfen, wo der pfahlwurm ist, darf man es auch nicht unter wasser legen. Auchhält es sich nur im seewasser gut. Zum Besten ist es, dasselbe in trockenem Sandeaufzubewahren, und solche sandwälle, in denen das hoIz liegt, können mit Erdrasenbedeckt seyn, damit der wind den Sand nicht fortweht, welches die Holländer insbe-