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Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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fen der schiffe nicht gehindert, der vordere Theil der Hafenwände weder von den wellennoch vom rlutshrome unterwaschen werde, und damit durch diese der seesand unddie Strandkiesel nicht in die Hafenstrasse noch in den Hafen selbst hinein geworfenwerde. Die Mündung der Hafenstrasse darf weder zu weit noch zu enge seyn. Nichtzu weit, damit die breiten wellen in sie nicht aufrollen, und der Spühlstrom denbefsten Effect leiste, das ist, mit der möglichsten Geschwindigkeit-oder Kraft aus-ströme. Zu enge darf sie nicht seyn, weil die schiffe bey hartem winde hinein se-geln sollen.

Folgende Häfen haben zur weite ihrer Mündung, bey ordinair hohem wasser,in französischen schuhen , nach einer Messung, die ich theils auf dem Local, theils aufden genau gezeichneten Carten, verrichtet habe

Boulogne sur mer - 360Brest -Brielle -Calais -

Cherbourg, die neueCette -CoppenhagenCronstadt , einige passe100 bis

Darse - vielleDarse-neuveDünkirchen -

zu Toulon

300

108

3Ö0

120

120

75

120

100

80

182

Dieppe - - 121

Delfshaven - - - 132

Enkhuysen - - 70

Gravelins - - - 230

Helvoetsluis - - 180

Havre- ... 210Hoorn - - - 115

Middelburg - - 360

Marseille - 250

Medenblick - - - 115

Nieuve-Diep am Texel - 132

Ostende - - - 480

Ramgaste - - - 187

Rochelle - - - 150

Rotterdam - - - 100

Rotterdam die mittlere - QÖSables d’olonnes - - 270

St. valery - - 80

Schiedam - - - 96

Treport - - - 150

Zara - - - - 150

Zirkersee - - - 96

Yergleichen wir also die weiten dieser Häfen mit der Beschaffenheit der Häfen-selbst, so ergiebt sich folgende Bestimmung der weite oder Gröfse der auf die Ha-fendämme senkrecht, von der spitze des kürzesten Hafendammes aus, gezogenen Li-nie. Diese weite bey ordinairer rluthhohe, kann nähmlich 108 Fufs, bey der befs-ten Lage der Hafenstrasse seyn, und wenn sie eine nhede vor sich hat, auch der Ein-gang tief ist. Sie betrage 120 Eufs, wo weder sand noch Kieselbänke davor angetrof-fen werden. Sie sey 150 Fufs breit, wenn das Einsegeln schon mit Schwierigkeitenverknüpft ist. Aber nie mache man sie gröfser als 180 schuh, es sey denn, dafs sievon einem Flufs, der etwa eine gröfsere Breite nöthig machte, gebildet werde (*)•Zwischen diesen Grenzen mag sich der Hafenbaumeister, je nachdem das rocal be-schaffen ist, halten, und ich werde diese Bestimmungen, bey der Beschreibung derHäfen, rechtfertigen.

C) Die Breite der Swinemünder iiafenstrasse betiadt 118 Ruthen, die Ruthe zu 1 2 F. , das macht l3[6 F,Herr oiily, der diese Breite angiebt, will die Mündung 120 Fufs geschmälilert wissen, Sollte sie nicht nochmehr geschniählert werden können, wenn die Hafenstrasse verlängert wird, da, nach des Hru. oilly KarteTon Pommern, der Swine-Flufs nur eine Breite von ioo Ruthen hat. Nach dieser Karte ist auch dieMündung der Hafenstrasse nicht 11S sondern 200 Ruthen breit.