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berührten. Jeder Kegel sollte an seiner Grundfläche 150 schuh , und an seinerOberfläche 60 schuh zum Durchmesser haben, und über die Fluth hervorragen, Essollten die Kegel mit steinen gefüllt, und über der Ebbe ausgemauert und mit Gra-nitblöcken bedeckt werden. Von einem Kegel zum andern wollte cessart eine netteziehen, um den Eingang feindlicher schiffe zu verhindern, indem sie 28 schuh übe*das niedrigste Meer (*) reichen sollten. Jeder Kegel wurde zu 200000 Livres, ohneFüllmasse geschätzt. Bis zum Jahr 178Q hatten 18 Kegel 21f Millionen Livres mitdem steinwurf, gekostet. Sie liegen von 225 — 28Ö Toisen Abstand. Da bis zu die-sem Zeitraum alle Kegel mit Ausnahme des östlichen, welchen man den 23. Juny.1787 versenkte, von den Seebrandungen zerstört waren; so mufsten sie abgesägt,und 17Q0 ein steinwurf vor, zwischen und hinter den Kegeln, angefangen werden.Die Ausgaben beliefen sich bis zum Jahre 17Q1 auf 3lf- Millionen Livres, und nochglaubte man 87QÖ84 Livres nothwendig zu haben, um den Meerdamm etwas überdas niedrige Meer heraufzuführen; und nach den Rapport der Anfangs angeführtencomitee der Nationalversammlung, hatte man des Dammes äusserer seite drey schuh Böschung auf jeden schuh Hohe gegeben, das Meer hatte diese aber dergestalt abge-flächt, dafs das verhältnifs wie 1 : 10 geworden war. Diese letztere summe ist da-her bey weitem zur Beendigung der Unternehmung nicht hinreichend.
$. 2Q. Sonderbar und anmerkenswerth bleibt es auch noch, dafs die Beschreibung 5welche cessart in seinem werke gegeben hat, beweist, dafs die Tiefenmessungen nichtmit der gehörigen Aufmerksamkeit angestellt worden waren, ohngeachtet nur dadurchdie Gröfse der Rhede und die Maafsregeln zur Ausführung des Meerdammes berechnetwerden konnten. Ja, nach dem oben angeführten Rapport waren im Jahr 1789 gcofseZweifel über die Gröfse des Raums, worin Kriegschiffe stationiren können, entstanden.Das Gouvernement ernannte daher zwey Commissionen, um die Tiefenmessungen vor-zunehmen, wovon die eine die andere controlliren sollte; und das Resultat fiel wirk-lich dahin aus, dafs die Tiefenmessungen mit den altern nicht übereinstimmten, undeine riefe von 25—43 Fufs bey der Ebbe in einem Raum statt fand, worin nur 40 Linien-schiffe vor Anker liegen konnten. Die Kriegsschiffe legt man nähmlich auf eine Ka-beltaulänge entfernt, d. i. auf Q00 Fufs Abstand. Einige glaubten daher den Meer-damm über das hohe Meer zu erheben, welches enorme summen gekostet haben würde,um auf diese weise die Rhede sowohl gegen den Feind als die hohen weilen zu schützen. Än-dere glaubten nur isolirte und die Fluth übersteigende Batterien auf den Damm anlcgen zumüssen. Man hat diesen letztem Vorschlag in Anwendung gebracht, und in der Mittedes Dammes eine solche Batterie im Jahr 1804 errichtet, welche aber zerstört seynsoll. Wenn nun erwogen wird, dafs die feindlichen Bombardier - Gallioten den jetzi-gen zu niedrigen Meerdamm passiren, und die feindlichen schiffe sich davor legenkönnen; dafs die Erbauung eines Kriegsschiffes von 74 Kanonen eine Million Livres£0 Der unterschied zwischen der rluth und Ebbe bey cherbourg beträgt 22 Schuh.