Band 
Erster Band mit acht und sechszig Kupfern.
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Mit dem ausgegrabenen Erdreich ist das Terrain bis 2§ Fufs über die ordinäre Fluthdergestalt erhöhet worden, dafs es schräge nach den Gragten, auf die Breite von 2A*abläuft, und in dieser Breite f Schuh niedriger, als an andern stellen ist,

§. 42. Die ufer der Gragten, so wie die Brückenhöfter sind mit einer hoIz-schuhung versehen. Diese besteht aus einer Reihe von 24' langen eichenen pfählen,welche 2' über die ordinäre Fluth mit schräge, 4' auseinander, eingerammt sind.Alle 3Ö bis 48 / wurde ein längerer pfähl 2' höher gelassen, um die schiffe daran festlegen zu können. Von aufsen sind die pfähle 2f- Fufs unter der ordinären Fluth miteiner horizontal Reihe 10 bis 11 zoll dicken eichenen Gurtplanken versehen, welchein die pfähle eingelassen, und mit eisernen Bolzen daran befestigt wurden; dann istdieser Gurt aufserdem noch an einem pfähl um den andern mit eisernem nacken-splinten, jeder von lf Fufs lang, befestigt worden. Das pfahlwerk ist alsdann längsder Binnenseite von 4' unter der ordinären Fluth bis zwey Fufs darüber, also auf eineBreite von 6 y queer gegen die pfähle mit zvvey zoll starken eichenen Planken beschlaygen, welche auf den pfählen mit fünfzolligen spyckers angenagelt sind. Diese hoIz-schuhung wurde nachher um den sechsten pfähl mit einem 24' langen eichenen Ankerversehen, welches in ihn hineingelassen, und daran mit Hackensplinten befestigt ist.Vor jedem Kreuzarm sind dann zwey pfähle 17' lang, 6 zoll über den Kreuzarm rei-chend, schräge eingerammt worden, welche also das Ankerholz halten. Zwischen jezweyen dieser langen Anker ist noch immer ein kürzerer, von 12' Länge, mit einerschore verbunden, die mit einer schrägen zunge (schräge hervorstehendes stück hoIz)versehen, woran der Anker befestiget ist. Auf diese weise sind die Gragten 1793vollendet.

§. 43. Um die hydrotechnische seschreibnng des meuwendieps so vollständig,als möglich, zu liefern, müssen wir noch in der Kürze diejenigen werke anzeigen.welche seit 17Q4 aufgeführt sind, um damit die Tiefe vor der schleuse und längs demKielplatz zu vermehren. Zu dem Ende ward (t7Q4), dem Kielplatz gegenüber, dasFaschinenhöft iu (t. 47-)» dessen Länge 240' beträgt, aufgeführet, und an demselben ein440' langer Faschinendamm angehangen. Dieser ist nachher, 1797 und 17Q8, bis zumgrofsen Fangedamm fortgesetzt worden. Das nöft liegt -§ rufs über die ordinäre Fluth,hat eine tonnenrunde, 24' breite Krone, welche mit ziegelgraus beschüttet ist, sodafs zwey Last Bi’icksteine auf jede Quadratruthe nöthig waren. Der Faschinendammist mit spreitlagen, die theils in den flachen sandgrund hineingelegt sind, verfertigt,mit Verzäunungen versehen, und mit Bricksteinen, bis auf 2f- Fufs unter der ordinä-ren rluth, beschüttet. Die Dossirung verhält sich zur nühe wie zu 1. Die Kronebeträgt 3Ö Fufs. Mit diesen werken wollte man den Ebbestrom längs dem rdclplatzoder dem Neuen - werk regelmäfsig leiten, seine weite bestimmen; ihn einengen : also dieGeschwindigkeit vermehren — mithin eine gröfsere Tiefe verursachen; ja die Stromrinne,längs dom südlichen ufer, in ein bequemeres rahrwasser verwandeln. Zu dein Ende sollte