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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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drigen Lage des Kieselstrandes zwischen e f und über diesen Theil mufs also der öst-liche Hafendamm verlängert werden. 2) Biethet der kurze östliche Flügel an demwestlichen Hafendamm bey a dem spühlstrom einen widerstand dar und verringertden Fluthstrom, indem er in der Ecke bey a einen Wirbel hervorbringt. Diesen Flü-gel würde ich also bis c fortsetzen, mit einein mit Steinen bis zur ordinären Fluth-höhe gedeckten Faschinenbau. 3) Ist der spühlbusen zu klein, und ich stimme alsodem projecte des Ingenieurs Tarbe zu nieppe bey, das ihn bis nhl vergröfsert wis-sen will. 4) Eben so nützlich wird die Ausführung des Vorschlages : den Hafen bisi h f zu erweitern, und einen hohen Damm, über welchen die höchsten Fluthen nichtstürzen können, von n ab aufzuführen.

Zum schlufse bemerke ich noch, dafs von q bis p ein ziemlich gut gemauerter Kay an-gelegt ist, und dafs die Arbeiten an der spühlschleuse sehr sorgfältig von Herrn de ces-sart ausgeführt zu seyn scheinen,

§. 74. Boulogne sur mer xab. 62. könnte wohl zu einem guten Hafen gemachtwerden, wenn man den niedern Faschinendamm 2. 3. vier Fufs über die ordinäre Fluth(3. 4. und 7. 8. liegen etwa so hoch und bestehen aus Holz - Busch - und steinbau)erhöhete, den Damm von 2 bis 1 und den südlichen gleichfalls so weit ins Meer führ-te , als den nördlichen; alsdann aber auch die Mündung bis auf 200 Fufs schmälerte,um der rücktretenden Ebbe ein gröfsers vermögen zur Austiefung der Hafenstrasse zugeben. Es liefse sich auch wohl hier ein Bafsin und eine spühlschleuse anlegen, de-ren spühlstrom auf dem feinen Sande von guter Wirkung seyn würde ; aber der Han-del von Boulogne ist nicht wichtig genug, um so viele Kosten anzuwenden. Jetzt le-gen die mehresten schiffe an den pfählen zwischen 3 und 5, und. hinter denselben an, undbey 5. 6. steht eine verfallene Holzwand, die einen clair - voie bildet. Als ich im July1800 diesen Hafen besuchte, sollten an dieser wand Beparaturen vorgenommen wer-den. Nach der zeit ist diefs geschehen, und eine spühlschleuse angelegt, um diesenin Hinsicht einer Landungs - Unternehmung auf England wichtig gewordenen Hafen selbstzu vertiefen.

$. 75, Beschreibung des Hafens von Calais (t. 62). Wenn wir erwägen, dafsdiesem Hafen eine solche Rhede , worauf die schiffe während den stürmen liegen kön-nen, mangelt, so wird man es dem französischen Gouvernement nicht zur Last legendürfen: dafs es die weitläufigen Entwürfe, die der Fortifications - Director moyenvitte,wozu vauban die erste Idee gegeben hatte, machte, nicht ausgeführt hat. Nach den-selben sollten die innern Gewässer des Landes, welche in den Hafen auswässern, voneiner bey c anzulegenden grofsen schleuse aufgestaut werden, um einen spühlstromzu machen. Doch! ich will dieses project, welches wohl nie ausgeführt werden wird,nicht weitläufig beschreiben, indem der Leser dasselbe in dem selidorschen werket. 2. $. 506. findet; ich komme daher zu der gegenwärtigen Beschaffenheit dieses tocals.xi. Bd. 5