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Schleusen treffen wir folgende, als: l) die schleuse auf demjenigen canal, der südlichvor Calais vorüber und in die Stadt zieht, genannt die crucifix -schleuse und die liegt,wo der Weg von Paris über diesen canal geht. Sie ist 14 Fufs weit, und hat einFallschütz, welches mit schwerem Räderwerk aufgezogen wird; dann hat sie auchnoch ein paar stemmthore; dient also nicht nur zur Auswässerung der Innern canäle,sondern auch zur Abhaltung des Meerwassers. Das Binnenwasser wassert, wenn esdiese schleuse passirt ist, in den Hafen aus, und zwar mittelst der schleuse q. Tab.62. Die dritte schleuse ist die Asfelder -schleuse bey p, welche den canal vom Fortmeidet zur bestimmten Hohe hält, und auch dessen Wasser ausführt. Sie hat eineweite von 14 Fufs, und ist zugleich eine spühlschleuse mit einem Drehthore.
Die Hafenstrasse ist 3ÖO Fufs weit. Ihr östlicher Damm besteht auf eine Längevon 2040 Fufs, von der spitze angerechnet, aus einem mit stein gefüllten Holzbau,und liegt acht schuh über die ordinäre Fluth. Nach dem Hafen zu besteht er abervon f ab, auf eine Länge von 120 Toisen, aus einem gemauerten Kay. Wenn manihn nicht nach dem projecte des Ingenieurs Moyenville, 960 Fufs verlängern will, somixfste er doch wenigstens 720 Fufs verlängert werden, weil die Mündung der Hafen-strasse zu flach ist, und sich darin widerströme einstellen, da der westliche Hafen-damm zu weit vor diesem östlichen hervorsteht. Der erstere ist wie dieser erbaut,und schliefst sich mit einem Flügel an das Fort Risbanc an; auf seiner spitze liegtdas Rothe-Fort (rort-rouge). Da die spitzen beyder Hafendämme 1800 stark beschä-diget waren, so bedurften sie einer zweckmäfsigen Ausbesserung. Uebrigens ist dieHafenstrasse wenigstens 180 schuh also um die Hälfte zu weit; denn die darin auflau-fenden W'ellen haben eine zu starke Bewegung, zumal da sie sich nicht hafenwärtserweitert, welches doch geschehen sollte. Diese wellen sind so hoch: dafs sie denschiffen, selbst im nafen, keine stille und unschädliche Lage gestatten, und in dieserHinsicht ist das mit Quadern eingefafste und bedeckte' Anlegehöft g° aufgeführt wor-den , welches jedoch nur einer geringen Anzahl von schiffen, die sich dahinter legenkönnen, Schutz verschaffen kann. Auch ist es nicht vollendet. Um diese zwo Nach-theile , d. i. die starke Wellenbewegung in der nafenstrasse und die Seichtigkeit in de-ren Mündung, zu entfernen: so würde ich die Hafendämme gleich weit ins Meer undzwar den westlichen um 50 roisen bis gegen m und den östlichen bis gegen b ver-längern, jedoch dergestalt, dafs die Mündung bis auf 180 Fufs, von k ab seewärts ge-schmälert und nur vorne 250 Fufs weit würde *). Zur beständigen Reinhaltung derHafenstrasse müfste dann, in dieser Strasse selbst, zwischen fi, eine grofse spühl-schleuse mit zwey paar Fluth - stemmthore erbaut Werden, die, bey dem feinen see-sande und dem grofsen spühlbusen, eine treffliche Wirkung, d. i. die Vertiefung der Ha-fenstrecke hervorbringen würde. Nach den öffentlichen Blättern ist i. I. 1810. in die-
Auf dem plane ist das rrcject des Ingenieurs Moyenville mit der punctirten Linie k 1 angegeben.