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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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scliiägerey. Die iiokmagazine liegen ausserhalb der Stadt an der südlichen Seitebey 3 3.

Gleich anfänglich habe ich bemerkt; dafs die Distribution dieses Hafenbezirkessfehr zweckmäfsig ist; ja, sie entspricht selbst fast alle den im I. b. aufgcstellten Grund-sätzen, nach denen man Häfen anlegen sollte! Wir sehn nämlich aus dem plan: dafsmittelst den canälen oder Gragten und den Inseln eine vortheilhafte Absonderung derverschiedenen Magazine, Baustellen u. d. g. entsteht; dafs die Kriegs - und Kauffardey-schiffe abgesondert sind, und die werfte ein gutes Emplacement haben ; und dafs end-lich, im pall es für nothwendig erachtet würde, noch ein Hafen in dem seichten was-serbezirk a , welchen man vertiefen kann, angelegt werden könnte. So sind bereitsvor 28 Jahren die platze 7. 7. zu Ausfüllungen bestimmt und dem Kaufmann Buden-hoff abgetreten. Im Ganzen kann man also mit Recht behaupten: dafs coppenhagenund dessen Hafenbezirk, von Dännemhrks Köningen mit Sorgfalt verschönert und ver-bessert worden ist. So soll z. b. die Academie der see - cadetten musterhaft einge-richtet seyn, und geschickte Seeleute bilden. Uebrigens lafst sich erwarten, dafs diedänischen Häfen einen gewissen Grad von Vollkommenheit erreichen werden, da ihreVerbesserung einem thätigen und geschickten Ingenieur — dem Herrn von xowenörn —übertragen ist.

Was nun endlich die vertheidigungswerke von coppenhagen anbetrift, so schei-nen sie noch einiger Erweiterungen zu bedürfen, wiewohl sie mit sachkenntnifs ange-gelegt sind, und diese müssen eine Folge von dem uebergewicht, welches die Kriegs-schiffe über Landbatterien haben, seyn. Die Stadt und der Hafenbezirk kann nämlichvon einer auf der Rhede liegenden Flotte bombardirt werden, und das sollte nichtseyn. Man könnte also wohl die Frage aufwerfen: ob die Rhede nicht mit zwey neuenForts und den bestehenden werken sicher vertheidigt werden könnte, die isolirt insMeer, vor der Batterie Quintus das eine und vor der alten Kalchbrennerey, die vorder stadt und nicht mehr auf der Karte liegt, das andere, etwa jedes 1800 Fufs, undwo möglich noch weiter ins Meer zu etabliren wären? Diese Forts miifsten, jedeszwey oder drey Etagen von Feuerschlünden über einander haben, und wenigstens 200Kanonen fassen: denn diejenigen Forts so wenig Geschütz haben, können gegen Kriegs-schiffe nicht aushalten, welches die Erfahrung beweifst. Diese Vorschläge sind viel-leicht in Rücksicht des Fahrwassers nicht ausführbar: in Hinsicht der Tiefe sind siees gewifs, denn so grofs wird diese hier nicht seyn, dafs man sie nicht mit sinkstii-eken und steinen auszufüllen im stände wäre. Doch! sie sollen auch nur zur Bestätigungdesjenigen, was ich mehrmals über die Verteidigung der Seehäfen gesagt habe, dienen.Wenn nun d«r Feind von dem coppenhagener Hafen-Etablissement nicht ausser der Bom-benweite gehalten wird, so entspricht dasselbe dem zweck nicht vollkommen, und esist daher sehr zu wünschen: dafs das Ingenieur - corps Dännemarks, dessen Ruhm aufächte Kenntnisse gegründet ist, diesen wichtigen Hafen jedem feindlichen Angriffe zur