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gar sehr, welches dieser Band: insbesondere beweifst. Ja! es ist zu wünschen., dafsdiese Verblendung bey Männer von Einflufs aufhöre und sie als Deutsche , deutschesverdienst achten und unterstützen mögen; dafs sie nie eine wichtige Anlage im. Ge?biet der wasserbauhunst ausführen lassen, bis ein auf die genaueste Localuntersuchunggegründeter und das Ganze umfassender plan gemacht ist. Doch ich werde die Nach-theile, welche auch in Hinsicht der Anlage dieses Hafens, aus dem Mangel genug-thuender Lokalkenntnifs entstanden sind, anführen.
Die frühesten versuche in den üünen einen Hafen anzulegen, geschah bey sundivich, wie wohl die in den Jahren 1574. 1706. 173Ö und 1744. Angestellten Unter-suchungen für die Anlage eines Hafens bey sandovn Castle ausfielen. Dessen cbenalsollte aus zwey Hafendämmen, jeglichen von 2096 rafs lang, bestebn. Die Mündungdieser nafenstrafse sollte daselbst enden, wo: beym niedrigen Meer eine Tiefe vonzwölf schuh statt fand, und ihre Breite ward zu 300 Fufs bestimmt. Die Ausführungdieses projectes, welches ich wegen unzureichender Localkenntnifs nicht prüfen kann.Wurde zwar von dem unterhause beschlossen, aber die Kriege mit Frankreich undSpanien brachten sie in Vergessenheit: denn zu Kriegen,—■ die Geissei des Menschen-geschlechts-—* mufs Geld geschaft werden, wenn es zu nützlichen Anlagen Milt. In-dessen weckte dock der sturm, vom 16. Dec. 1748, der vieles Unglück unter denenauf der Rhede liegenden schiffen anricbtete, die eingeschläferten wünsche der Seefah-rer, von denen einige ihre Rettung dem kleinen damahls unbedeutenden Hafen Rams-gate verdankten. Diese brachten ihre Vorstellung vor des Parlament und dieses er-nannte eine Committee, die für die Anlage eines Hafens zu Ramsgate stimmte. Dievon dieser Committee gewählten commissarien sandten zwey Ingenieure, Robins undTurner, ab, um das Local zu untersuchen. Es bestanden schon in altern Zeiten zweykurze HÖfter, die einen kleinen Bergplatz für schiffe formirten, und an deren spitzenleider nur zu den Springzeiten 6 -§ Fufs wasscr stand. Das westliche nöft war auchverlängert worden, hatte aber, anstatt eine Tiefe zu bewirken, den Strand Fufserhöhet und zwar auf eine Länge von 80 schuh . Die genannten Ingenieur hieltennun dafür: dafs zwey längere Hafendämme, die eine süd-südwestliche Richtung erhal-ten sollten, nöthig wären. Gäbe man ihnen eine südliche Lage, so würden sie fastsenkrecht auf die nirection des Fluthstromes liegen, welches gefährlich für das Ein-laufen der schiffe sey. Bey südwestlicher Richtung würde aber in den Hafen, vonden wellen nnd der Fluth, sand und Schlamm geführt werden. Was die construc-tion der Hafendämme betraf, so wollten sie solche von steinen, auf ein seit von gro-fsen Steinblöcken, aufschütten. Von hölzernen HÖftern riethen sie, des phahlwurmeswegen, ah.
Diesem Rathe, von sachverständigen, zuwieder, wurden nichts destoweniger, vonden Vorstehern der Committee, welche des Hafenbaues unkundige waren, beschlossen j1 °. das west!. Höft von Holz und das östliche von steinen zu erbauen; dieses nach