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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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dere aber den östlichen nafendamm, bis zum nauptstrom , zu verlängern, der nafen-strafse ihre weite, die 50 Toisen ist, bis auf vierzig einzuschränhen und die nünenzu bepflanzen. Den letztem Vorschlägen stimmt zwar der Ingenieur ruercardier bey,aber er meint: dafs die Verlängerung der Hafendämme bis in die Bahn des nüsten-stromes, zwar die Ansandung an der östlichen Seite der Hafenmündung, aber nichtlängs der westlichen behindern werde; auch hielt er dafür: den Dämmen gleicheLänge zu geben. Meiner Meinung nach sollte man die Mündung bis auf 20 Toiseneinschränken, einen spühlbusen seitwärts der nafenstrafse anlegen, denselben mittelstdes Flusses Herault füllen, und endlich, nach dem vorschlage von Groignard, die Ha-fenstrafse verlängern lassen, sie jedoch, wie gesagt, schmälern.

Das Groignardsche project gewann auch den scyfall der stände von Languedoc ,denn man hat angefangen es auszuführen: Die Hafendämme sollten mit grofsen aus-gemauerten nästen erbauet werden, und nachdem der erste Kasten glücklich an ortund stelle gebracht war, so spiihlten die wellen vor und längs demselben den fei-nen Sand weg, welches die verticalen wände des iiastens erleichtern, und die Kästenwurden gröfstentheils zerstört. Sollten die ueberreste nicht fortgerissen werden undden Eingang _der Hafenstrafse verschütten, so mufsten sie mit Steinmassen beworfenwerden, welches auch geschah. Denjenigen Lesern, welche die construction der sink-stücke und ihren guten Effect aus dem ersten Bande kennen, darf ich wohl nicht weit-läufig darthun: dafs man die Verlängerung dieser Damme mittelst solcher Buschstein-werke solide hätte ausführen können! Weil aber diese Methode in Frankreich nichtbekannt ist, so sind, die nafendämme von Agde im Jahr 1785 von Steinen, bis zumniedrigen Meer, aufgeschüttet worden, und oben sind sie, auf einer Breite von 18Schuh, mit Werkstücken gedeckt. Da diese werke die Tiefe ziemlich vermehrt ha-ben, und Agde am Ende des Languedoccer-canals liegt, so ist zu wünschen, dafs sievollkommen ausgeführt werden mögen *).

Welche Mittel man indessen auch anwenden mag : um den nafen von Agde zuverbessern, so ist er doch zu klein, und in dieser Hinsicht haben die französischen Ingenieurs, und namentlich vauban, ihre Aufmerksamkeit auf den nafen von cettegerichtet. Die erste Nachricht, welche davon erschien, steht in den Lettres a Mr.Barilion par Froidour 1Ö72, denn man war schon früher mit dem Bau des grofsenMeerdammes ab (üigue de Richelieu) beschäftigt gewesen. Damit die wellon dassüdöstliche Gestade von cette nicht angreifen sollten, so wurde ein ähnliches werk,von i bis d, von steinen, aufgeschüttet. Gegen die östlichen winde sollte der Hafenvon einem Meerdamm edf beschützt werden, ja! man wollte diesen Damm (jette'ede Frontignam genannt) nach der punctirten Linie unter / verlängern; aber er istnicht weiter ausgeführt, als es die Karte zeigt.

*) Histoire du Caual du Midi par Andreossy p. 213 ,