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Ich führe also nichts weiter darüber an» als dafs er nur zum neyspiel dient: wie soöfters die Flüfse auf seeuferbauwerke und Häfen Beziehung haben.
liegt zwischen Marseille und Toulon . Dessen Hafen ist nicht tief, nur für kleineFahrzeuge bestimmt und er wird von zwey steindämmen und einem Fort formirt.Marseille wird aber den Handel von ciotat nie aufkommen lassen, und so wird die-ser Hafen auch nicht grofse vortheile für das Commerz gewähren.
Da ich. den Hafen von Toulon der jetzt seiner geographischen rage nach folgenwürde , im 1. Bande beschrieben habe , so werde ich hier nur anzumerken haben :dafs längs der uüste vor der Bay von Hieres die reitzenden Inseln Ribaudin, Ribau-deau, rorquerolles, Bagneau, Port - cros und de Levant oder Titan, die HierischenInseln genannt, liegen; dafs in dieser Bay der Seemann drey gute Rheden antrilft,von welchen die östliche von dem auf einer felsigten Insel liegenden Fort pregan-zon vertheidigt wird.
126. Der Hafen von t ropes t . 63. -— zwischen Toulon und Antibes gelegen —ist von zweyen Meerdämmen gebildet. Wiewohl der Flecken xrope's nicht grofs ist,so scheint der Hafen doch eine bessere Situation zu haben, als der von Frejus , wel-cher bekannter geworden, seitdem hier der Kaiser Napoleon (auf der Fahrt von Egyp-ten) ans Land stieg.
§. 127. Wenn gleich der Hafen von Antibes Tab. 62. nicht grofse werke dar-bietet , und nur kleinen schiffen zum Bergeplatz dient: so ist doch das Local gut be-nutzt. Man hat die Bucht mit einem fortificirten Meerdamme c d f g und einemzweyten kleinern Damme c , gegen die seestrürme, gedeckt. Der erstere ist auf ei-nem natürlichen Felsen, der letztere ins wasser hinein errichtet. Beyde Dämme be-stehen aus Mauerwerk.
Was diesem Hafen noch einen Vorzug vor vielen andern gibt, das ist die vondemselben -§ stunde entfernt liegende grofse Rhede von Gourjean.
$. 128. Beschreibung des Hafens von Nizza , rab. Ö3.
Nizza ist ganz ein werk der Kunst, zwischen den Ruinen des alten Schlossesund dem Berge Montalbano ausgegraben und gegen das Mee? mit einem starken 250Toisen langen Hafendamm a b d, dessen construction ich iin folgenden Kapitel be-schreiben werde, gedeckt. Sein oberer Theil c e liegt etwa 30 schuh über die Ober-fläche des Meeres, der andere Theil e d ist 20 schuh niedriger. An dem Innern-Hafen h liegen die werfte g; demselben soll die hohe mit Thürmen zu versehendeMauer zum schütze gegen die südlichen Seewinde dienen.
$. 129. Der Hafen von rilla-Franca Tab. 63, wiewohl kleiner als der von Niz-za hat dennoch den vortheil, welchen seine Rhede und. eine Schiffsdocke, die andem den Hafen bildenden Meerdamm, liegt, darbietet, voraus. Die Rhede oder derMeerbusen wird nämlich von den caps Montboron und Malatengua gebildet. Da sie