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in der sähe von “Nizza liegt, so legen sich darauf diejenigen schiffe, welche bey wi-drigen Stürmen in den Hafen nicht einlaufen können, vor Anker.
§. 130. Genua 1 s uafen t. 68 . würde einer der gröfsten und befsten Häfen inEuropa seyn *), wenn man den Neuen-meerdämm 1Ö5 Toisen verlängerte, wie es aufdem plane angezeigt ist: denn die im Hafen liegenden schiffe werden von dem Süd-ostwind (i.ibeccio) stark beunruhigt, und man hat Beyspiele, dafs in diesem Hafen,der von dem neuen und dem alten weerdamm formirt wird, mehrere schiffe verunglücktsind. Ja!/ man ist dieser Unsicherheit wegen willens gewesen, in dem Golfo della spez-zia einen neuen Hafen bey nerici zu etabliren. Und wenn gleich beyde iueerdam*me des Hafens von Genua 20 bis 30 schuh über die Oberfläche des Meeres liegen,so gewähren sie doch, wegen der grofsen oeffnung, die zwischen ihnen gebliebenist, wie gesagt, keine absolute Sicherheit für die schiffe.
Die innern Häfen liegen in a und b: sie dienen zum Schiffsbau so wie zur sta-tionirung der Kriegsschiffe; l) Ist das Thor Thomas, welches nach dem Innern - Ha-fen führt; 2) Ist ein hölzernes Anlegehöft, ponte Jegna genannt. Bey 3 ) liegt einzweytes aber steinernes Anleghöft , und Nro. 4 . ist ein solches HÖft, welches il ponte spi-
nola heifst; das HÖft Nro. 5. nennen die Genueser il ponte reale, und das Nro. 6 . il
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ponte - mercanti. Bey 7. liegt ein HÖft, das sie st. rheodoro nennen, und das nöftnro. 8. wird pass0 di st. Lazaro genannt.
Nicht nur alle diese meerdämme aufser Nro. 2., sondern auch die Kays längs demHafen, bestehen aus Mauern mit Werkstücken bekleidet. Ueberhaupt ist Genua nicht nurein grofser, sondern auch ein sehr prächtiger Hafen, und die rage ist eben so schön alsvortheilhaft zum Handel. Nach Genua folgt die Bay von spezzia, welche allerdingszu einem grofsen Hafen umgebildet werden könnte. Von da kömmt der Seefahrernach Livorno , dessen Hafen gegen die Westwinde von einem molo geschützt ist. DerHafen von Livorno ist klein, aber desto gröfser ist die Rhede , worinn der Seemann4f bis 0 Faden, (zu 5 rufs) wassertiefe findet. Aus dem Arno ist mittelst einesCanals bey pisa das wasser nach Livorno geführt, vor dessen Meerdamm, in einerEntfernung von f- Seemeile, ein schöner neuchtthurm im Meer selbst liegt.
Hier sollten nun die Häfen an den Küsten von corsica erwähnt werden, aberich kann die Kupfer nicht vermehren, wiewohl ich von einigen dieser Häfen genaueplane besitze, und dann sind es nicht künstliche, sondern von der Natur gebildeteHäfen. Darunter ist porto-veechia der befste, der drey Seemeilen landeinwärts geht,und eine Bucht bildet.
§. 131. Der Hafen von t erracina t. 68 . zwischen nom und Neapel gelegen, istgegenwärtig seichte, und versandet. Seine Form ist übrigens nicht ganz zu tadeln.Dessen wände sind von Steinmassen aufgeführt. Wie wichtig sind aber nicht diepontinischen sümpfe, die hier beginnen?
•) Dieser rufen ist etwa 1000 Toise» lang, und 600 breit, dessen Oberfläche int daher 6aooooqnäctra»oiseii grofs,
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