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schuh dicken steinwurf, der in der Oberfläche aus den gröfsten Steinblöcken beste*, hen müfste, die so viel als möglich regelmäfsig, wenigstens von der Ebbe-Linie an,wie ein Steinpflaster aufzusetzen wären, versehen werden. Wenn man sich diesenwehr- oder Leitdamm E c d angelegt denkt, so wird die ueberzeugung entstehen;dafs indem über denselben, (vermöge seiner Höhe) die aus den Lagunen strömendenEbben, nicht fallen, der Ebbestrom drey nauptrichtungen erhalten wird, nämlich c)durch die Mündung von st. nicolo und vrasmo ; 6) längs dem vorgeschlagenen Leit-damme e c d durch den canal von malamocco., und endlich c) durch die Mündungbey chioggia . Da nun der canal oder die Mündung von malamocco die tiefste Strom-rinne von allen diesen dreyen Seemündungen ist, so mufs derselbe auch die stärksteStrommasse an sich ziehen, und in demselben mufs die gröfste Geschwindigkeit stattfinden: folglich wird dieser für Venedigs Schiffahrt wichtige canal vertieft werden, we-nigstens nicht mehr an Seichtigkeit zunehmen, und indem die Nordwinde die Strö-mung der Ebbe durch ihn vermehren, so wird höchst wahrscheinlich dessen Vertie-fung befördert werden, zumal wenn man zugleich den Schlamm mit Maschinen aus-hebt und locker macht. Da ferner auf diese weise der um einem Schuh gefalleneEbbestrom zwischen diesem projektirten Leitdamm E c d , der Insel von murano undVenedig ein beschränktes oder engeres profil erhält, so wird die Bewegung der Eb-ben, in den canälen vor Venedig , zunehmen, folglich ihre Anschlämmung verhindert.
Ich habe Anfangs die Bedingung aufgestellt: die hohen Fluthwogen des Meeresvon den Lagunen und Venedig abzuhalten, und daher hier noch den nähern Beweiszuführen, dafs dieses mit dem vorgeschlageeen Leitdamme bewirkt wird. Wenn näm-lich gegenwärtig die hohe see frey in- die Lagunen, eintritt, folglich das Wasserbe-cken derselben bis auf den Grund der Lagunen in Bewegung setzt, und die w r ogengegen Venedig antreibt, also auch diese wogen, je nachdem sie von den seeströmenaufgetrieben werden, hoch laufen, so kann diese' wogende Bewegung, der Oberflächedes Wasserbeckens der Lagunen, nicht mehr von der stärke seyn, sobald die eintre-tenden wellen von dem Leitdamme durchschnitten werden; ja, ihre Wurzel findet,nach der Anlage dieses grofsen Leitdammes e C d, tiefer nicht als einen schuh überden ordinären Ebben statt, weil dieser Damm so hoch gelegt werden soll. Also nurdie darüber stürzende Wellenmasse kann die Wasserfläche in den Lagunen zur wel-len-Bewegung bringen. Ohne diesen Damm tritt aber die gröfsere wellenmasse freyin die Lagunen ein, und wirft sich selbst auf Venedig . Damit nun der gewöhnlich.3' steigende pluthstrom des Meeres, regelmäfsig in die seemündung zwischen den Fortsst. Pietro und Alberoni einströme, und die Ausströmung der Ebbe, folglich derenGeschwindigkeit in den canälen von malamocco und also auch in den canälen vonrenedis, zunimmt; so würde ich das innere und längste Höft e f h Tab h. in derMündung von malamocco , bis nicht weit von seiner w'urzel abbrechen. Hierdurcherleichterte man zugleich das Einlaufen der schiffe in den canal von malamocco ,