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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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$. 143. Alle bisher zur Etablirung eines Hafens gemachten Entwürfe, bey wel-chen auf diese Bedingungen gar nicht Rücksicht genommen war, würden daher aus-geführt— der Seestadt Triest das gröfste Unglück verursacht haben. Soll daher dieRichtung und nage des an den Hafen formirenden Meerdammes den ersten vierBedingungen entsprechen , so mufs der Meerdamm A B die auf der Karte bezeich-nete Form erhalten , das ist von der Mündung des Torrente bey A angehen, undbey dem puncte B sich endigen, und drey oefnungen, oder aus- und Einfahrtenformiren. Die Abtheilung B x des Dammes ist zweyhundert Klafter lang, die zwi-schen x und y zweyhundert dreizehn Klafter, und die von d nach A hundert dreyund fünfzig Klafter. Die gesammte Länge des Hauptmeerdammes beträgt also fünfhundert sechs und sechszig Klafter; alles nach der Oberfläche oder der Krone desDammes gemessen. Das iiöft c erhätt eine Länge von dreyfsig Klaftern. Zu diesenwerken sind erforderlich 73424 ruibikklafter Bruchsteine,und 1130 Kubikklafter Werk-stücke. Mittelst dieses Meerdammes wird der Hafen gegen alle nachtheiligen wind-striche geschützt seyn, {Er bietet also drey befnungen dar, und gestattet einengrofsen aus- und Eingang zwischen sich und dem Theresien - moIo von F bis B, von acht-hundert und vierzig schuh, in welchen die schiffe hinein laviren können: eine Ein-und Ausfahrt die schon von der vortretenden spitze des Theresien - moIo , gegen hoheWellen gedeckt wird; eine kleine oefnung x von hundert vier und vierzig schuhist zum aus- und Einbugsiren, bei durchaus stillem Wetter, und eine dritte oef-nung y von dreyhundert Fufs zur Kommunication zwischen dem Hafen und dem beymneuen Lazareth liegenden sogenannten Bassin bestimmt. Um die circülation desFluth- und Ebbestromms in den Hafen , zur Abwendung der Anschlämmungen, zu be-wirken , werden zwey oefnungen in dem grofsen Meerdamme (moIo- Theresia) noth-wendig. Jeder oefnung würde ich fünfzig schuh weite geben, und sie oberhalbbis zur rluthhöhe wölben, um die hohen wellen vom Hafen zurückzuhalten. Ausallen drey Haupt - oefnungen können also die schiffe bey verschiedenen winden ein-und auslaufen, und wenn man da, wo der Ankergrund nicht ganz sicher ist, weilderselbe insonderheit gegen das neue Lazareth, aus einem Schlammboden besteht,Duc - d’alben schlägt, so wird dieser Hafen einer der bequemsten von Europa seyn,insbesondere da er in der Nähe der Kays, das ist, in der Nähe der Stadt, etablirtwird. Zum Kalfatern und Ausbessern der schiffe, ist der von einem Theil desMeerdammes A D, und zwey Anlegehöftern c und a gebildete Bezirke d, bestimmt.Damit dieser platz sich nicht verschlämme, so habe ich in a ein aus steinernenSäulen bestehendes Höft vorgeschlagen, welches der Fluth und Ebbe einen freyenDurchgang läfst, die wogen und Brandungen aber von dem Bezirk d abhält. DieserBezirk ist also in der Nähe der Stadt angebracht, und doch von dem Hafen ent-fernt. Der namm A C schliefst den Torrente- Flufs von dem Hafen ab, und erhält,des Verkehrs wegen , eine Breite von 3Ö schuh. Der grofse Hafen- oder Merrdämm