Band 
Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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schüttet sind, damit die schiffe an den grofsen eckigten steinen nicht anstossen,und also ohne Gefahr sich an den Damm anlegen. Der aus dem; Meer hervorgehen-de iheil ist an de Seiten von Werkstücken aufgemauert, welche in guten, aus roz-zolane bestehenden cement gelegt sind, *)

$. 15Ö. Das Steinrevetlement von Cadix ab c (Tab. 6 8.)

Die Steinkisten können auch mit' dem Steinwurf .'verbunden werden. Man läfstnämlich nisten mit steine, Mauerschutt oder Kiesel gefüllt, vor dem Fafse des auf-zuschüttenden Steinwalls einsenken; und so viel Kisten über einander, bis sie dieEbbelinie erreichen. Alsdann erst schüttet man die grofsen steine auf, wie solchesvor cadix geschehen ist. Zu eben dem Behuf bedient man sich statt der Steinkistenauch der sinkstiieke, wie am Hafen des Maarsdieps, das Nieuwediep genannt, geschah,s.i. b, S.Ö52. Beycle Methoden vei-dienen besonders empfohlen zu werden ; auch habeusie, sowohl vor cadix als im Maarsdiep, den besten Erfolg geleistet. Hat man alteunbrauchbare schiffe, so mag man diese statt der Kisten, mit steinen füllen undversenken.

§. 157. Die Hafendämme von Holzwerk bestehen entweder aus pfahlreihenoder von solchem Holzbau wie rig. 25. t. 66» und dieses ist alsdann mit Plankenbekleidet. Die Anweisung dazu ist überflüssig, und ich will deswegen weder diepfahlwände des Hafens von rlissingen, noch die Holzwände von Haarlingen beschrei-ben. Nur das mufs angemerkt werden, wie man bey einem lockern Grund allemalgut thun wird, die pfähle, zu dergleichen Holzbauwerken, durch sinkstücke oder Fa-schinenbau, oder auch durch Kiesel - Aufschüttungen, wie beym Kay von Rouen ge-schehen ist, einzurammen, damit die wellen sie nicht unterwaschen.

§. 158. Was die Hafenwände von Faschinen und Steinschüttung darüber be-trifft, so habe ich ihre construction bereits b, 1 . s. 47Ö u. 477 gelehrt, und füge nur hin-zu ; dafs mich auch die Arbeiten an den französischen Seehäfen von der vortrefflich-keit dieser construction überzeugt haben. Fast alle Holzbauwerke habe ich beschä-digt gefunden; aber nicht die Buschsteinwerke bey ostende, und am nieuwendiep! da-her habe ich auch die nafendämme bey Lindau zum iheil so construirt. Freylichmufs man sie in der Form eines Gewölbes anlegen, und ihnen eine hinreichende Bö-schung gehen. Dafs man übrigens auf solchen runden werken t. 50. Fig. 12, nichtbequem gehen, und die schiffe ziehen kann, macht nichts zur Sache. Denn mandarf nur alle 10 bis 20 rafs Abstand, in iher aiitte, eine oder zwey Queer-pfahlrei-hen oder Dnc-d’Alben einrammen, und auf diese eine Bebrückung machen, Auf dieseweise wird das massive Buschsteinwerk eines in das Meer gehenden Hafendammesauch nur 2 bis 4 Fufs über die ordinäre Fluth, das ist, der springfluth gleich, oderzwey Fufs darüber liegen düi’fen. Diese Höhe richtet sich bey manchem Local auchnach der nöhe der wellen! Die Bebrückung wird einen clair - voie (durchsichtigen

Commaaicauoti des cleux meers pat rseidour.