Holzbau abgeben., welche die in die Hafeiistxafse einrollenden wellen ausdehnt, als#schwächt.
15Q. Die Dämme aus einem mit steinen gefüllten Holzbau, können in man-chen Fällen nöthig seyn: wenn man z. b, die Hafenstrafse nicht breit machen kann,,um solche aus Steinwurf bestehenden Hafendämmen oder aus Buschsteinwerken, dieeine grofse EÖsehung erfordern''; aufzuführen; oder wenn die nafendämme hoch auf-geführt werden müssen, folglich eine grofse Böschung erfordern würden! In solchenFällen also wird man rfahlbauvverke in Fachwerken anlegen, und solche der Solidi-tät wegen mit Steinen aller Art oder auch mit Steinen in Mörtel gelegt, ausfüllenkönnen.
§. 160. Die Hafendämme von Treport, Fecamp und st. valery sind so constru-irt,' wie Fig. 25 , 2 Ö, 28 Tab. 66 deutlich zeigt. Damit die Steine nicht aus demHolzbau herausfallen, sind die seiten mit einer plankenwand a Fig. 28 verschlagen,wie dies auch in den Elevationen Fig. 24 und 27 , der Länge solcher Dämme nach,zu sehen ist. In diesen Figuren sieht man ferner die innere Verbindung der Hölzer.Die 29. Figur zeigt uns solche werke von oben anzusehen, wo die verschiedenenLagen und die Plankendecke deutlich dargestellt ist. Man kann der Oberfläche sol-cher werke eine schräge c d Fig. 23 geben, wenn sie nicht zum verkehr dienensoll. "Will man ihrer äufseren Seite eine Böschung geben, so wird die Bebrückungc d Fig. 26, zum verkehr dienend, auf streben gelegt. Vorne nach dem Meere zu,werden dergleichen werke gleichfalls, der <jueere nach, mit Planken verschlagen.Doch ich darf sie nicht weitläufiger beschreiben, denn die angeführten Zeichnungenmachen die construction verständlich genug. Sie haben mit allen Holzbauwerken,welche täglich der Nässe und der Trocknifs, ja der sonne ausgesetzt sind, das ge-mein, dafs sie nicht über 70 Jahr dauern, und stellt sich der pfahlwurm ein, somüssen sie nach 16 oder 20 Jahren erneuert werden. Ueberdem mufs man auf je-de kleine Beschädigung sorgfältig achten. Eine planke darf nur losbrechen, so fal-len schon die kleinen Strandkiesel heraus, und die wogen machen dann sogleichgrofse oeffnungen darein, sind solche Holzwerke endich unbrauchbar geworden; somüssen entweder nach den seiten neue aufgeführt, oder das alte werk gänzlich ab-gebrochen werden. Wozu bedient man sieh also nicht lieber der Buschsteinwerkemit Bebrückungen zum verkehr, oder der mit Gewölböffmmgen versehenen Mauern?
§. l6l. Auf eine noch einfachere weise, wie die nafendämme der Normandie sind die an den Mafenstrafsen von Haarlingen nud Stavern in Friesland angelegt.Der ganze Dammkörper ist von einer pfählreihe umringt; vor dieser sind Bretter ge-schlagen , und das Ganze ist mit Steinen und hafenwärts mit Erde gefüllt.
§. 162. In einem andern Falle kann auch der Holz- und steinbau vereinigtwerden, wenn die liefe grofs ist, und man der steine und säume genug hat, ja!der z>amm von Tyrus ist in der Tliat als ein merkwürdiges seyspiel solcher Bauart