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durch die Schleusen / in das Bassin c ergiefst, so könnte dieses wasser darin (in dasBassin c) mittelst eines Schleusenthors k gehalten werden, um bey der Füllung die-ses Bassins einige Arbeit zu ersparen.
192 . Von dem Fundament der socken.
Kein Fundament irgend eines Gebäudes mufs mit mehr Sorgfalt und Vorsicht an-gelegt werden, als das einer Docke, a) In Hinsicht der ungeheuren Masse, die dar-auf ruht, b) Um dem Druck des Wassers zu widerstehn. Wie nachtheilig sindnicht die Folgen von der Unterlassung dieser Vorsicht bey den Docken zu plyrnouthund Ramsgate gewesen ? Smeaton der Erbauer der letztem Docke, wollte diesereinen hölzernen Rost und Plankenboden geben, wie die Docken zu Liverpool haben,aber man befolgte seinen Rath nicht und machte ihn von steinen. Als die Dockeaber vollendet war und zum erstenmal geschlossen wurde, so quoll das wasser durchdie steinfugen, und lüftete die steine aus dem Boden heraus. So war also dieseswerk, welches ungeheure Kosten verursacht hatte, unbrauchbar und man glaubte esauf die nämliche weise zu repariren, wie eine der Docken zu Plymouth die gleichenFehler gehabt hatte. Der Boden wurde daher von schweren portlandsteinen; jederzu 5000 pfund schwer, gewölbt und erhielt eine Dicke von 2|- schuh . Die Seiten-mauern waren aber 14 Fufs dick. Als man diese Arbeit 1787. vollendet hatte, wur-de die Docke bey der Ebbe verschlossen; kaum aber war die Fluth zwey schuh ge-stiegen, so quoll das wasser durch die steinfugen, und nachdem sie ihre Hohe von13 Fufs 4 zoll erreicht hatte, stand das wasser 5 Fufs 3 zoll über den Dockenflur,welches selbst durch die nördliche Mauer durchsickerte. Zum zweytenmal war nundies werk verdorben, weil man sich nicht hatte entschliefsen können, den einleuch-tenden Rath eines smeaton zu befolgen, jetzt erst wurde nach diesem vom Jahr 17CQdie Docke mit einem hölzernen Boden verbessert, und die Seitenmauern wurden 10schuh verstärkt. Smeaton schrieb dies Durchsickern dem nruck des wassers unterdem DOckenflur zu, denn dieser konnte des verkehrten Gewölbes wegen nicht nach-geben , mithin hatte das wasser seine Gewalt auf die seitenwände angewandt. Hier-aus sehen wir also: dafs bey Gründung der Docken, die gröfste Vorsicht angewendetwerden mufs, und wenn ich mich gleich erst bey der Lehre von der construction derschleusen in das Detail der Gründung solcher und ähnlicher Eauwerke einlassen wer-de , so habe ich doch hier die Nachtheile, die aus einer fehlerhaften rundirung ent-stehn, nicht übergehn wollen. Der Roden einer Docke mufs also entweder in einemhölzernen Kasten aufgemauert werden, wenn man nicht unidammungen anlegen kann,wie bey der Docke zu roulon geschehen ist, oder es inufs auf einen soliden Balken-und pfahlrost aufgeführt werden, wie bey den drey Docken zu carracca bey cadixund bey dem untern Theil der Docken zu Brest , t. 64 ., geschah, oder die Dockemufs auf eine undurchdringliche Steinmasse gemauert werden , wie bey den Dockenzu carlscrona geschehn ist. Einige von den schiffsdocken zu carlscrona haben