Band 
Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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und auf den Hafenwänden stellte, angezogen; mithin bewegte sich das Flofs gegen,diese Fahrzeuge , die man mit Anker und Tauen befestigt hatte. Andere Kabeltaueliefen unter das Flofs durch, und waren an Pontons befestigt, die also das Fiofsselbst nicht weiter, als es nöthig war, eintauchen liefsen. Diese Taue wurden, so-bald das Flofs ausser dem Bezirk des Kastens gezogen war, mit Erdwinden gekürztund auf diese weise stiegt das rlofs; und. nun räumte man die Gewichte, die siebenKästen n und die Balkenreiben ab. Sobald indessen das Flofs zu solcher nöhe ge-kommen war, dafs man schaufei - oder pumpenwerke auf die oeffnungen der Ton-nen setzen konnte, wurden diese Tonnen oder Fässer vom wasser geleert, und nunstieg das Flofs vollkommen empor, und die Kabeltaue wurden von ihrer Last befreyt*Man nahm das Flofs gänzlich auseinander und benutzte alles zimmer - das Tauwerkund die Tonnen zu anderm Behuf. Also beschränkte sich die Auslage nur auf dasArbeitslohn und den Transport der Materialien.

Sobald das Flofs vom Kasten getrennt war und dieser auf der Oberfläche des wassersWogte, mufste er auf den für ihn geebneten Grund heruntergesenkt werden. Manzog ihn also genau über die bestimmte stelle und öffnete in den einzelnen Kisten,woraus er bestand, die zubereiteten Locher, um das wasser einzulassen. Dann wur-den auch noch Gewichte auf den Flankenhoden d Fig. 2. gelegt, um das Eintretendes wassers zu vermehren. Dieses Ftiedersinken gieng so glücklich von statten, dafs,als der Kasten bereits 2Q Fufs, 11 zoll, 6 Linien eingetaucht war, er noch mit sei-ner ganzen Basis horizontal schwamm, und dafs er die letzten 6 Linien langsam aufden Grund hinabsenkte, so dafs die Menschen, welche in einigen leeren nisten wa-ren, auch nicht den mindesten stofs bemerkten.

Die Vorkehrungen, um den Grund noch mehr zusammen zu pressen, waren umso zweckmäfsiger, als der Boden des Kastens nicht nur das Gswicht des Mauerwerks,sondern auch das eines Kriegsschiffes, welches allein 50 Millionen pfund beträgt,tragen mufste. Es wurden also in dem Kasten Hunderttausend centner mehr einge-worfen, als die Masse der schiffsdocke wiegen konnte. Vom U.Aug. 1775. bis zumIQ. Februar 1776 . wurden in dem Kasten eine Million centner *) eingelassen, undselbst diese ungeheure Last drückte den Kasten nur wenig in den Grund hinein.

Wiewohl es gewifs war, dafs der Kasten, welcher 10 bis 12 Fufs tief in denGrund versenkt ist, worin auch bereits das Mauerwerk der Docke aufgeführt war,sich nicht bewegen konnte, insbesondere in einem solchen Hafen, wo die rluth nicht stattfindet, so wurden dennoch rund um demselben 120 pfähle eingerammt, die in dieäufsern nölzer 1 . rig. 2., in vorm von Schwalbenschwänzen, eingelassen wurden.Diese pfähle rammte man mit einem 25 centner schweren Rammklotz, der 12 rufsherunterfiel (au refus) ein, und dennoch konnte man sie nicht tiefer als zehn Fufs

') Nämlicli 4ootauser.d Centner Wasser und Gootausend Centner Steine.