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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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in den Grund bringen: gevvifs ein Beweis, dafs derselbe schon aufs Eefste zusam-mengedruckt war. Endlich wurde der Raum , welcher zwischen dem ausgeglichenenoder vertieften Terrain und dem hohem Boden blieb, rund um die Docke, mit schultgefüllt. Besser würde es gewesen seyn: auf diese Ausfüllung Siukstücke, von 18rufs Breite und 6 rufs nicke, zu senken und durch diese die pfähle zu schlagen,weil alsdann das wasser in der Tiefe nicht an den Kasten kommen konnte, dennbey aller Vorsicht ist die Docke nicht trocken. Doch wir kommen ja zur

19 Q. Construction der noche.

Als das wasser aus dem Kasten gepumpt war, konnte nicht die mindeste Erhe-bung desselben, noch irgend eine Filtration, entdeckt werden, und man begann dasMauerwerk am l 6 . Febr. 1776. Wie der Kasten unter demselben steht, das zeigendie Profile auf Tab. 60 , sehr deutlich. Diese und der Grundrifs stellen die Figur derDocke, der Terrassen und die Dicke der Mauern dar, so dafs ich nicht nüthig habe,dies alles mit vielen Worten zu beschreiben. Daraus ersieht der Leser z. b. , dafsman das Pontonthor entweder an dem einen oder andern Ende der Docke einlassenkann, wie die dasselbe aufzunehmende Falzen in Fig. angedeutet sind. In demMauerwerk ist der umgekehrte Bogen m n von Werkstücken (vrofil e f) das merk-würdigste und er gewährt drey vortheile, l) Hält er das wasser von dem innernTheil der Docke zurück, wenn gleich irgend einiges durch den Kasten oder dasMauerwerk durchdringen sollte. 2) Widersteht er dem hydrostatischen Drucke deswassers und dann vertheilt er gleichförmig die rast -des Mauerwerkes , welches allesmit pozzolan-Mörtel gemauert ist.

An dem hintern Theil der Docke stöst ein Reservoir, dessen Durchschnitt wirin dem profil c n zwischen c d sehen. Dasselbe kann 30000 Kubikfufs wasser ent-halten, und hat mit dem eigentlichen Dockenraum, mittelst eines Aquäducts, Ge-meinschaft. Aus demselben kann also das wasser, während das schiff gebahnt oderauch getheert wird, wenn es nüthig ist, durch die drey Fufs breite schütz Öffnungenabgelassen werden. Darin sind 32 Schächte (z. b. in h und e) angebracht; über de-nen 32 verticale schaufelwerke gesetzt werden, um das wasser aus der Docke zuschöpfen *). Diese Schächte und die zwo Aquäducte l und e sehen wir auch inden Profilen nach der Länge und der Linie c v genommen. Die Aquäducte könnenzugeschlossen werden, so dafs man auch in dem Reservoir eine Quantität wasser be-hält, um es in den nockenraum, wenn das schiff zum Auslaufen fertig ist,' eiuzu-lassen. Jedoch kann diese maafsregel nur angewendet "werden , wenn die Arbeit aueinem schiffe, z. b. das Kalfatern, kurze zeit dauert; stände aber das wasser langein dem Reservoir, so würde es faul und stinkend werden. Zwischen dem Mauer-

*) Die Schaufeln dieser Schöpfmascliinen bestehen aus Eisen, ihre Röhren aus Kupfer. Sie werden von 14Galeeren - Sciaven in Bewegung gesetzt.