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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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Die Art und weise , nach welcher die steine aufgewunden und alle scheerenta-hel gestellt waren, sehen wir auch in der 54. nupfertafel Fig. 2. Es wird also lehr-reich seyn , von diesem Baugeschäfte noch folgendes anzuführen: efg bezeichnetdie scheeren , von deren spitze der grofse Flaschenzug a b herabhängt, dessen Ta-helfall (seilende) über die feste Rolle E, nach der winde a geht; deren eisernesGestell ist auf den Felsen befestiget und in der abgesonderten Figur 20* sowohl, alsder Baum von der winde von vorne, in der Fig. 21. von der Seite c zu sehen, Fig.

2 3. erläutert, wie die zapfen des wellbaums in dem Gestell befestiget sind. Indefs

der stein in die Hohe gehoben wird, zieht ein bey i (f. 2.) stehender Arbeiter den Takel-fall des Flaschenzugs n k ein , und bringt dadurch die Scheeren feg in eine loth-rechte Stellung, welche sich, so lange der stein noch in dem Boot ist, in einer merk-lich geneigten rage befinden. Das Spannseil t. m der scheere gebt über den Felsen-sehlund nach einem King in dem südlichen Felsenrief Id Fig. l. die spannkette o f. 2.geht auf der andern Seite queer über den Bau nach einem Ring r Fig. 5. Tab. 52.am westlichen Ende des Felsens.

Die 2Ö. Figur auf Tab. 54. zeigt das Anker ähnliche Eisen, mittelst dessen dieFlaschen des grofsen Takels aufgehängt sind. Durch das Loch e des Ankers und die

beyden sacken der scheeren geht ein runder zapfen von Eisen , um welchen der An-

ker frey spielen, und sich in eine lothrechte Lage hängen kann. Nachdem das Ge-bäude bis zu der Hohe o Fig. 2. Tab. 54. empor gekommen war, wurden die Mate-rialien durch das Treppenloch mittelst des auf der 4ten Etage abgebildeten dreyfiis-sigen Takels k in die Hohe geschaft. Sobald die Decke dieser Etage vollendet war,^mufsten alle Lasten von aussen in die Hohe gehoben werden , weil nun die oefnungin der necke zu klein war. Hierzu diente der auf der 5ten Etage abgebildete be-wegliche scheerentakel nebst dem im untersten zimmer bey r aufgestellten Hornha-spel. Statt des Spannseiles hatte der bewegliche xakel hinten einen Fufs, der so langwar, dafs er den beweglichen scheeren die nöihige Neigung nach vorne gestattete,um das Anstofsen der Last gegen die Mauer des xhurmes zu verhindern. Das vor-überfallen der scheeren wurde durch einen an dem hintern Fufs angebrachten Fla-schenzug, wodurch man zugleich die Neigung der scheeren in seiner Gewalt hatte,verhindert. Die 25. Fig. zeigt den Grundrifs dieses beweglichen scheerentakels.

Zur Aufrichtung der Kuppel und Laterne diente das auf der 6ten Etage Fig. 2.abgebildete Hebzeug. Da jetzt der untere grofse Flaschenzug a b nicht mehr vonnöihen war, so wurden die scheeren desselben auseinander genommen, und dientenals Rüstbäume q s und 3, indem sie kreutzweise durch die Fenster des obersten Zim-mers gesteckt, und befestiget wurden. Man beliebe Fig. 22. anzusehen, welche denGrundrifs des obersten Rüstzeuges vorstellt. Von den Enden q und s des einen Baumsgierigen zwey Spannseile nach denrunctenxZ (f. 2.) der beweglichen Takelbäume. Untereinem rechten Winkel mit dem säum qs gieng das Spannseil zxy über einen nach

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