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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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doch eben so stark als die Matur den Felsen machte, zu gründen wufste,,. Wie festdieses Gebäude sey, diefs beweifst indessen auch der sturm im Jahr 1762 . , welcherviele in dem Hafen zu plymouth liegende Schiffe, und selbst einen Theil der werkedes Hafens zerstörte; aber der Edystonthurm hielt den Sturm so vollkommen aus,dafs nicht eine Glasscheibe in der Laterne zerbrochen gieng. Welches vergnügenmufste daher nicht der Erbauer gemessen, als er am 10. August den Leuchtthurm,vermöge Auftrag der Eigenthümer, besuchte, um die nöthigen Reparaturen zu veran-stalten , und nach genauer Besichtigung keinen wesentlichen Fehler an dem ganzenGebäude entdeckte. Der cement hatte sich da, wo er stets von dem wasser be-netzt wurde; so wie an dem obern Theil des Thurmes, wo er nur selten vom was-ser erreicht wird, sehr gut erhalten, nur die Fugen des mittlern Theiles, 11 bis 12Fufs über den höchsten wasserstand, wo der Mörtel wechselsweise dem Einflufs derWitterung und der See ausgesetzt war, waren etwas ausgewaschen und höckerigt;doch konnte diefs durch eine leichte Reparatur ersetzt werden. Der electrische con«ductor hatte sich , bis auf einen Theil der in die See hangenden nette vollkommenerhalten, doch war statt des ßleystreifen an der äussern Seite des Thurms, der be-reits im ersten Winter nach der Errichtung weggerissen wurde, ein kupferner nrathvon £ zoll im Durchmesser in einer längs der Mauer eingehauenen Vertiefung ange-bracht, und mit Kitt überdeckt worden. Die eisernen Stäbe des Balcongeländers wa-ren nur an wenigen einzelnen stellen vom Rost angegriffen worden, am meisten hat-te das Eisenwerk an den Fenstern und Thüren innerhalb des Thurmes gelitten.

Eben so vortheilliaft, wie dieser Brief, fielen Hrn. smeatons Berichte von 1777.und 1787., als er den xhurm befuchte, aus. Während seines Aufenthalts zu ply-mouth erblickte derselbe von der Hoa aus, d. i. in einer Entfernung von 12 bis 13englische Meilen, das Edystonelicht, bey mafsig heiterm wetter, als einen Stern 4terGröfse , und bey sehr heiterer Witterung als einen Stern 3ter Gröfse. Uebrigens ver-dient hier eine optische Erscheinung erwähnt zu werden : wenn man sich allmäh-lich von dem Edystone entfernt, nimmt das Licht von dem Glanz eines Sternes ersterGröfse, bis zum Glanz eines Sternes 4ter Gröfse ab, bey noch weiterer Entfernungscheint es wieder bis zu einem stern 3ter Gröfse zuzunehmen, und verschwindet end-lich plötzlich. Die dem verschwinden vorhergehende Zunahme an Glanz erkläretSmeaton aus der Vereinigung der in grofser Ferne unter einem sehr kleinen Neigungs-winkel gegen den Horizont ins Auge fallenden directen Lichtstrahlen, mit den von demSpiegel der see reflectirten strahlen. Bey noch gröfserer Entfernung verschwindenbeyde zugleich wegen der Krümmung der Erde. In kleinern Entfernungen, wo dieNeigung des einfallenden Lichts gegen den Horizont noch nicht verschwunden ist, un-terscheidet das Auge das directe Licht von dem reflectirten, daher die anfänglich re-gelmäfsige Abnahme des extern mit der wachsenden Entfernung.