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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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$. 121. Ich will jetzt diese Materie beschliefsen , und nur noch (wie sineatongethan hat) geben :

eine allgemeine vebersicht von dem Fortgang des Baues während der vier dazu

verwendeten Jahre ,

und diese wird den Lesern nicht unangenehm seyn. Daraus erhellet, dafs die ganzezur Arbeit auf dem Felsen wirklich verwendete zeit nur 111 Tage und 10 stunden be-trug. Während derselben wurden eingelegt *): 14Q3 grofse Werkstücke, 75 grofse

verbindungssteine (Dollen), und 1Ö2 Stück von 6 zoll ins Gevierte, 399 flache ver-bindungssteine zu den zimmern und der Laterne, 1800 eichene Nägel zur Befestigungverbraucht, 4570 paar eichene Keile, 7 grofse eiserne Ketten zur Bindung der gewölb-ten Decken, 221 starke eiserne Klammern, 5 ditto zu Reparaturen.

§. 221. Der Leuchtthurm auf dem spurn - point an der Mündung des num-her -Flusses in England. Tab , 52. Fig. 3. 4* 10. bis 16. und Tab. 54. f ig. 28. und

29. **).

Die Mündung des number - Flusses ist wegen den wandelbaren sandplatten fürden Seemann gefährlich; es mufsten also an derselben Leuchtfeuer angelegt werden.Die Kenntnifs von denselben ist uns um so wichtiger, da sie nach richtigen Grund-sätzen angeordnet , und von dem Erbauer lehrreich beschrieben sind.

Die Küste von Bridlington erstreckt sich bis zum Spurn-point s. S. östlich; derrluthstrom der Nordsee geht hier stark südlich, und läuft, von den n. k. w. windengetrieben, sehr heftig gegen die KÜste an; welche, da sie keine Felsen hat, starck ab-gespiihlt wird. Der Sand, welcher nach Süden getrieben wird, bildet daselbst dieLandspitze, spurn-point genannt. Ohne zweifei würde durch diese Ursachen dieMündung des Flusses Humber endlich ganz versanden, wenn ihnen nicht der Flufs«Strom des number entgegen wirkte. Es ist daher kein wunder, dafs der spurn-point, als ein Resultat des Kampfes zwischen den seefluthen und dem Flufsstrom desHumber , südlich und westlich anwächst, indessen das Flußbett südlich nach der Lin-colnshirer KÜste getrieben wird. Aus dem plan des spurn-point, wie er 178Ö. war,nebst seinen Veränderungen während 20 Jahren ist die vergröfserung der äusserstenSpitze des Spurn, worin die Gränzlinie der Sanddünen , und die relative hohe W'as-serlinie angezeichnet ist, zu ersehn ***). Der Raum zwischen den zwey Linien w k.Fig. 28. W'ar eine Art von flachem Vorland (Gorsen), welches bey stürmischer Wit-terung überströmt wurde, worauf man, (da man es als schnell zunehmend glaubte),

*) Es ist zu bedauern, dafs der uebersicht nicht ein allgemeines Kosten-Verzeichnis beygefiigt winde

**) Diese Beschreibung habe ich gleichfalls mit Hülfe des Auszuges, -welchen der Professor Schmidt aus dem •Smeatonschen Werke übersetzt bat, bearbeitet,

***) Es sind nämlich rig. 2g. Tab. 54- diese Linien ho. I. Tom J. 1776. Ho, 2. vom J. 1774 undho. 3, vom J. 1771. ho. 4. nnd vom J. 1786, ho, 5,