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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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Den 7. April 1777. fand er alle Bauten vollendet, und hatte das vergnügen zusehen, dafs die Leuchtfeuer von steinhohlen ihren Dienst vollkommen erfüllen.

Bey dieser Gelegenheit machte er die physikalische Bemerkung, dafs das wasserin dem Brunnen nächst den Leuchtthiirmen nur wenig salzig schmeckt, und sichfast unveränderlich auf der halben mittlern rluthhöhe erhielt, obgleich die See nichtfern war, und der ganze Boden der Halbinsel aus aufgeschwemmten Sand bestand.Er erklärt diese Erscheinung mit Recht aus der cohäsion uud Attraction des sandesgegen das wasser, wodurch der hydrostatische Druck des Wassers fast ganz ver-nichtet wird.

Die Natur hatte hier ihren Gang verfolgt, und die Abnahme des Spurnpointder-gestalt bewirkt, dafs die Vorkehrungen smeatons nichts vermocht hatten. Sey esnun, dafs seine Vorschläge: einen soliden steinwall um den kleinen reuchtthurm gFig. 2Q. anzulegen, nicht vollkommen befolgt waren; dafs man-ihm zu wenig Bö-schung gegeben, oder dafs man seinen Fufs nicht mit sinkstücken und Faschinenbaugesichert batte, genug der Leuchtthurm war von der anbrandenden see weggespühltworden. Da man dieser nicht mehr traute, so wurde, nach smeatons Vorschlag,ein bewegliches Leuchtfeuer o Fig. 29. oder 5 Fig. 25. errichtet, welches unten nä-her beschrieben wird, und das im Jahr 178Ö., als smeaton den Spurnpoint besuchte,bereits stand,

Dio Lichter auf dem spurn werden von den Seeleuten mit Recht für die bestenin Europa gehalten, man sieht das hohe Licht bey heller Witterung auf der miste beyBeverley in einer Entfernung von 30 englischen Meilen. Uebrigens machte smeatonbey seiner Abreise zur Nachtzeit die Bemerkung, dafs das niedrige Lieht, welcheszwar frey brennt, aber an Masse viel geringer als das hohe in der Laterne Ist, inder Nähe eine stärkere Erleuchtung gab , dafs in einer Entfernung von 3 englischenMeilen die scheinbare Intensität beyder Lichter gleich grofs sey; hingegen in einerEntfernung von 9 englischen Meilen das hohe Licht einen viel stärkern Glanz gebe.Nun fragt er, wie es komme, dafs wenn das Licht des hohen Feuers bey seinemDurchgang durch das Glas der Laterne sehr geschwächt werde, dafs es in der Näheminder lebhaft als das niedere Licht erscheine, warum diefs nicht auch in der Fernegeschähe? Diese Frage läfst sich (wie Hr. pr. schmidt meynt) aus optischen Grün-den sehr befriedigend so erklären: das Licht, welches in der Nähe von dem 90 Fiifshohen Thurm herab das Auge des Zuschauers trifft, mufs ziemlich schief durch dasGlas der Laterne fallen, da hingegen das Licht, welches in einer Entfernung von 9englischen Meilen gesehen wird, fast parallel mit dem Horizont, folglich beynahesenkrecht durch das Glas der Laterne geht. Nun ist aber das verhältnifs der Mengedes vom Glas reflectirten zur Menge des durchgehenden Lichts nach dem Einfallwin-kel sehr verschieden, und die Menge des reflectirten Lichts am kleinsten beym senk-recht auffallenden Licht,..

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