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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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eisernen sögen, die 4" hoch und eben so dick sind, zusammengesetzter KranzFig, 9. 30, gelegt, der jenen Rost des Feuerheerds (»rasier) forinirt. Dessen Tiefe4-|, dessen innerer Durchmesser 15 zoll ist, während der Durchmesser des Rostes24" ausmacht. Der Halbmesser der Laterne ist vom Mittelpuncte des Heerdes biszu den Fenstern sieben schuh, welches nach meiner Erfahrung dem bemerkten Durch-messer des Heerdes entspricht, und die geringste Dimension ist, damit die Gläsernicht springen. Ja man könnte die Laterne oder Leuchtkuppel noch vergröfsern , inwelchem Falle mehr Kosten entstehen, und eine gröfsere Vorsicht wegen Stabilität derLaterne beobachtet werden mufs *). Die Hohe des Heerdes über die Plattform mag4f schuh betragen; damit dem Feuerwärter die Flamme nicht zu beschwerlich fällt,und er sich unter dem Horizont des Heerdes setzen kann. Von der Plattform biszu den Fenstern erhebt sich eine einen schuh dicke Mauer, 3§ schuh hoch, so dafsder Feuerkorb oder Heerd einen Schuh höher als diese Mauer liegt. Die Fenstersind sechs Fufs hoch. Die Flamme, wenn das Feuer gut unterhalten wird, hat eineHohe von vier Schuh , welches geschieht, wenn der Feuerwärter nicht mit einemMahle zu viele Kohlen auflegt. Auch mufs das Feuer, dessen Hitze, wie oben ge-sagt, durch das wechselweise oefnen und verschliefsen (je nachdem der Luftzugwirkt) der kleinen 8 zoll im Viereck weiten Löcher ee (idg. 5« und 6.) gemäfsigtwird, nicht zu schnell auf dem ganzen Heerde gemacht werden. Die durch dieseoefnungen streichende Luft macht die Hitze in der Laterne erträglich, treibt den Dampfund kleinen Kohlenstaub nach dem Schornstein hinauf, folglich sind die oefnungenunentbehrlich. Aehnliche etwa sechs oefnungen (hü) aber kleinere, etwa von 6zoll im Vierecke, bringt man in dem umfange des Heerdes an, welche die platteformdurchschneiden , und zwar bis zur Etage , die darunter liegt. Diese tragen viel zuraufrechten Steigung der Flamme , zur Kühlung und verjagung des Kohlendampfes bey.„

*) Wie nothwendig die bestimmte Gröfse der clasiaterne ist, beweifst ein Vorfall, den der h. v. löwencmin seinem Briefe anmerkt, weil er zur Warnung dient, und dessen Mittlieiiung ein neuer Beweis vondem lobenswtirdigeii Eifer ist, womit derselbe die Kunst, i.eiichttliürme zu bauen, erweitert. F,r sagtnämlich: ,, bey dem angegebenen Durchmesser der Laterne war ehemals der Durchmesser des veuerheer-des so Zoll, und hatte auch iiberdiefs zu viel Tiefe. Die gröfsere Quantität Kohlen vermehrte also dieHitze, ohne die Flamme zu vergröfsern,,. Mit einem solchen reuer machte h, v. Löwenörn bey Tage dieprobe, weil das Leuchtfeuer den Seefahrern noch nicht bekannt gemacht war. Es war gegen das Endedes Winters bey einem mäfsigen Ostwinde, wo es fror. Indessen war die ruft heiter und die Sonneverbreitete selbst einige Wärme, und warf ihre Strahlen auf die westliche Wand der Glasfenster. KaumWar nun das Kohlenfeuer recht im Brand, so zersprangen alle olasfenster und fielen nach der westlichenSeite zu. II, v. Löwenom fand die Ursachen dieses Ereignisses darin , dafs die eisernen Stäbe, in denenman die Glasscheiben eingelassen hatte, sich von der Wärme, die zum Tneil von dem Kohlenfeuer her-vorgebracht war, ausgedehnt hatten. Da nun das olas nicht kleiner werden oder nachgeben konnte, somufste es zerspringen. Er liefs also die Scheiben nach. Aussen in Mastix einsetzen, und nach dem In-nern zwängte er sie in baumwollenen Zeug. In der rhat ein treffliches und nachafamungswerthes Mittel,