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schuh; wenn sich die Arbeiter alle zwey stunden ablosen, und dieselben im Wasser,nicht aber auf einem Flosse , worauf sie sich büchen müssen, stehen. *)
Findet man es daher, der geringen wassermasse wegen unnöthig, Maschinenzum Ausschöpfen zu gebrauchen, so kann dasselbe in eine auf üolzbänken gelegtenRinne geschehen; entweder mit hölzernen , blechernen, ledernen oder mit von wei-den geflochtenen Handeimern; die etwa ■§• bis f cubik-schuh wasser fassen. Selbstin dem Falle, wenn die Hohe, auf welcher das wasser aufgefördert werden soll,5 f- schuh übersteigt. Das ist, wo zwey und mehrere Reihen Arbeiter stehen müs-sen, kann sich der Eimer bedient werden. Nämlich in den Fällen a) wenn es nichtan Arbeitern fehlt, und die zu gewältigende wassermasse nicht zu grofs ist, umzur bestimmten zeit ausgeschöpft zu seyn. Dafs sodann auch noch zur Beförderungder Arbeit für jeden Arbeiter ein Eimer gegeben werden mufs, versteht sich vonselbst.
Das Ausschöpfen mit Eimern ist besonders daselbst anwendbar, und den Maschi-nen vorzuziehen, a) wo diese des Raumes wegen nicht gestellt werden können, d. i.,wenn ein kleines Wasserbecken ausgeschöpft werden mufs, welches beym uau der-jenigen werke, die an der see aufgeführt werdv'n, an denen während der Ebbegearbeitet wird, ein Fall, der bey der Grundlegung der Docken zu Brest eintratt,(s, s. 155.) , wo man sich statt der wurfschaufeln auch der Eimer hätte bedienenkönnen, b) Die Eimer sind ferner anzuwenden, wo das auszuschöpfende wasserviel Sand und schlämm führt, wodurch die Maschinen verdorben werden, und insstocken gerathen.
Ueberhaupt ist nach den vielfältigen Erfahrungen das Ausschöpfen mit Eimerndem zellenrade (rig. 6 u, 7, Tab. 88.), der in einem Mantel eingehüllten wasser-schnecke (Fig. 3Q. Tab. 91.), und der wasserwippe (rig. 11. Tab- 88.), vorzuziehen,wenn das wasser nur 5§ schuh hoch aufgefördert werden soll. Nach dem vorneangemerkten ökonomischen Effect oder einigen auf dem jedesmaligen nocal anzustel-
Nach den Öuvres von rerronet Tom, IX* pag. 21« wurde* beym Bau der Brücke zu Orleans , auf eineHöhe von 5 1/2 Schuh in einer Minute ein Cubik-Schuh Wasser aufgeschöpft, und auf 5 Schuh Höheungefähr zwey Cabik - Schuh. Nach Eytehvtins praktischen Anweisung zur Wasserbaukunst , soll einArbeiter bey einer stundenweisen Ablösung auf einer Hohe von drey Schuh, fünf Cubik-rufs aufgiefsen*Bey zwey Reihen Arbeiter, die die leeren und vollen Eimer einem dem andern sich wechselseitig zu*reichen, kann ein Arbeiter auf drey Schuh hoch in der Minute zwey Cubik-Schuh ausschöpfen. Ueber-haupt mufs ein vorsichtiger Baumeister bey der Berechnung des Effectes aller solcher Maschinen undArbeiten , welche durch die Kräfte der Menschen und Thiere in Bewegung gesetzt werden oder gesche-hen, de» Ökonomischen Effect nur nach angestellten Rocalversuchen, in seinem Anschläge, aufnehmen,weil derselbe von der Gewandtheit der Menschen, und von der Stärke des Zugviehes abhängt. Wirddiese Regel beobachtet, so werden wir nicht mehr so. viele niedrige Bauanschläge erhalten, und dieAusübung wird in kurzer Zeit mit einer Menge brauchbaren Erfahrungen , die dann im xauf der Arbeitmit giofsern Resultaten zu berichtigen sind, bereichert werden. Ja ! die Regierungen müssen die aufsolchen Versuchen verwendeten Kosten als nothwendig und sehr nützlich betrachten*