ciie Absicht, das wasser nicht aut eine unnöthigG Hohe zu heben, folglich an Kraftzu sparen. Es mufs d) das wasser den Zwischenraum zwischen den scheiben oderrüscheln fast ganz ausfüllen. Das letztere wird nur, wie vorher erwähnt wurdengeschehen, wenn der Abstand zweyer scheiben die Hohe des vor der Rohre stehen-den wassers nicht nur nicht übersteigt, sondern noch nicht erreicht. Es mufsdaher das raternosterwerh in eine gesenkte stelle gesetzt werden, damit das darinbefindliche wasser stets vor der Steigeröhre höher stehe , als der Abstand zweyerScheiben beträgt, wenn nämlich die untere scheibe der untern Mündung gleich ist.Dies mufs so seyn, wenn das Paternosterwerk den gröfsten Effekt leisten soll.Sonst aber schöpft es so lange, als die scheiben noch wasser auffassen können,d. i> , als das wasser höher denn die untere oeffnung der Röhre steht, e ) Diebeste Entfernung der scheiben scheint 18 bis 28 zoll zu seyn, wenn drey bis vierMann an der Kurbel arbeiten. Die zahl der Scheiben mufs wo möglich ungleichseyn, damit, wenn eine scheibe oben auf dem Getriebe liegt, eine in die untereoeffnung der Röhre eintritt.
Die Bedingungen in a und e , werden in Erfüllung gehen , wenn man ausserdiesen Vorschriften sich der in Fig. 3. 5 u. 6 Tab. 82. gezeichneten Kette bedient,und der in rig, 13 u. 14. Tab. 8 8 . gezeichneten eisernen, oder die von Lonce er-fundenen messingenen sättel a auf der obern Trommel oder walze statt der vielenReibung, und einen ungleichförmigen Gang verursachenden Gabel anbringt, wieperronet gethan hat, (siehe Fig. 2. Tab. 88 .), oder wie Fig. 26 . c. Tab. 91 . zeigt.Die Bedingung in b. wird erreicht werden, wenn man die nette nicht straff anzieht,die Röhre genau vertical stellt , und die püschel oder scheiben nicht zu grofsmacht, *) sondern an den Seiten einen Spielraum läfst.
Diese paternosterwerke stehen übrigens auf einer Stellage , und über mehrerederselben wird eine von nohr, Stroh oder Brettern gemachte Verdachung e , Fig. 2.Tab. 88.» angebracht, um die Arbeiter gegen die brennende Sonnenhitze und denRegen zu schützen. Eine Vorsicht, die während anhaltenden schöpfarbeiten beyallen Maschinen der Art, nothwendig ist; selbst wenn dabey pferde und ochsen ge-braucht werden, weil man sonst zu viel an zeit versäumt. — Bey dieser Gelegen-heit mufs ich auch bemerken, dafs alle solche im wasser zu gebrauchende Maschi-nen mit heifsen Theer und pech gut getheert werden müssen , damit sie von Dauersind. Auch mögen einige ihrer iheile eine stunde über in oehl gekocht werden.
§. 20. Belidor, welcher die am canal in der Picardie gebrauchten paternoster-werke beschreibt, berechnet den ökonomischen Effekt zu 2780 cubik - schuhen in
In diesem Betracht und der Leichtigkeit der Büschel wegen kann man sich zu den X'aternosterwerkeakleinerer Art der püschel, Tab. 91 , rig. äg., und einer einzelnen aus math geflochtenen Kette bedienen.Dann aber mufs man eine oabelwalze g (rig. 26 , c, Tab. 9 t.) haben, damit die Kette über die oabelItingl eitet.