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in Bewegung gesetzt. , Sie lagen unter einem Winkel von ÖO Grad geneigt. JedeSchnecke war 14 f Fufs *) lang, und hatte drey Windungen. Sie waren vier schuhim Unterwasser getaucht, und schöften das wasser acht schuh hoch auf. Ihr obererDurchmesser hatte 70, 72, 74 zoll, der untere war drey zoll stärker, woraus die imvorigen §. erwähnte Erweiterung entstand. Bey der nördlichen Schnecke war der Quer-schnitt der ersten Windungsöffnung 1,36 Quadrat - Fufs , bey der mittlern 1,419 Fufs,und der südlichen 1,469 Fufs. Bey jedem umlauf der MÜhlwelle machte die Schne-cke 1 ^ Umgänge. Die angestellten Beobachtungen über den Effekt wurden mit denBeobachtungen einer wurfradmühle, die das wasser vier schuh hoch aufwarf, undein 20 schuhiges wurfrad, dessen schaufeln 18 zoll breit waren, hatte, verglichen.Diejenige Beobachtungen, welche bey einem gewöhnlichen Mahlwinde, der in Holland fast J des Jahres über weht, angestellt wurden, sind ohne zweifei für die Praxisdie brauchbarsten. Dieser wind legt 20 bis 30 schuh in der Sekunde zurück, wo-bey die windmühlflügel 11 bis 15 umschwingungen »in der Minute machen.
Diese Beobachtungen will ich also vorzugsweise in folgender Tabelle aufheben.
Anzahl
der Umgänge einest? 0
jeden Flügels in derMinute. **)
Von der
Wurfradmühle.
Von der nörd-lichen Schnecke.
Vpn der mittleren
Schnecke*
Von der südli-chen Schnecke.
Von allen dreySchnecken
zusammen.
11,25
1242,07
221,7
279
295,5
796,2
12,50
1372,87
262,5
335
333,3
930,8
13,75
1501,50
282,9
288,2
363,8
935,0
15,00
1025,40
313,2
362,2
387,4
1062,8
Bey einem stärkeren Winde fördern die Maschinen bey jedem Umgänge weniger Was-
ser auf; wiewohl die Geschwindigkeit mehr als doppelt so grofs, als die in demersten Versuch vorkommende ist. So war z. b.
25
1943
357
414,7
| 435
1
$. 38. Was die frey in einem Kumm liegenden Wasserschrauben, die man inHolland durch windmühlflügel treiben läfst, Fig. 5. Tab. 87., anbetrifft, so sind die-selben noch von einem gröfseren F.ffekt, als die Tonnenschnecken. Die Flügel haben80 bis 96 Fufs Flucht. Der Kumm wird von Klinkern (ziegein) ausgemauert. Auf dieSchraubenspindel steht ein Kammrad a, welches in den Drehling b der stehenden welle,die oben einen zweyten von dem an der windmühlwelle befestigten Kammrade h,in Bewegung gesetzten Drehling hat, eingreift.
Diese Zeichnung macht übrigens die Maschinerie so deutlich, dafs eine weitereErklärung überflüssig ist. Ich bemerke daher nur noch, das Fig. 16. die Hälfte des
*) Es wird hier rheinländisch Maas verstanden.
.*)
Die Schnecke macht beynahe i Umgang bey einen Umgang der Flügel oder Mlihlvyelle*