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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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Wasserschraube bey gleicher Kraftanwendung und Förderungshöhe mehr als viermalso viel, wie ein schaufelwerk. Dies haben auch die Resultate meiner Beobachtungenbewiesen.

$. 40. Dafs die gewöhnlichen kleinen Tonnenschnecken , deren man Sich zurTrockenhaltung der Baustellen bedient, wesentlichen Verbesserungen fähig sind, in-dem sie eines Theils fast alle, von welcher Gröfse sie auch sind, nur einerley win-dungsweiten, etwa von sechs zoll grofs , haben, andern Theils aber bey ihrer Um-drehung blofs die Kurbeln in Anwendung kamen, dies ist bekannt. Wir finden da-her in Belidors wasserbaukunst Tom. n. §. 224. eine Vorrichtung, mittelst welcherdie wasserschnecke durch einen in zwo zapfen spielenden schwungrahmen in Bewe-gung gesetzt wird; wobey noch zwey Schwungräder angebracht sind. Diese Vor-richtung ist meines Wissens aber bey grofsen Baustellen nicht weiter gebraucht wor-den,* bis sie im Jahr 1803 in der Festung ollmütz in Mähren — von dem k. k. In-genieur - Hauptmann von weidenthal —- eine wesentliche Verbesserung erfahren hat.Ich habe die von demselben angegebene Maschine in ollmütz in Wirkung gesehen undkann daher als Augenzeuge ihre praktische Brauchbarkeit verbürgen.

Diese Tonnenschnecke ist mit ihrer Zugmaschine auf folgende weise construirt(rab, 83.). Der untere zapfen a Fig. g. sowohl als die Kurbelzapfen g Fig. 11. ist vonEisen und mit einem Blatte versehen und so in die hölzerne, sechs zoll dicke Spindelder Schnecke eingelassen, damit sie sich nicht drehen können. Die letzte oder schöpf-schaufel *) a Fig. 10., welche von Eisen ist, hat an der innern seite einen lf zollhohen Rand, um dasjenige wasser, welches bey der Umdrehung der Maschine sonstzurück fällt, in den schneckengang zu erhalten und die groben Materialien als steineu. d. gl. den Eintritt in die Schnecke zu verwehren. An der stelle der gewöhnlichenKurbel ist in d. Fig. 13. und 8 . ein zwey Fufs hohes Schwungrad angebracht. Das-selbe hat an dessen umfang drey Gewichte c (schwungkolben) jedes von 25 rfundschwer (die Kraft eines Menschen beym stofs) erhalten, damit während dem Behar-rungsstande der Maschine ftets ein Gewicht als ueberwucht wirkt. Der obere eisernein die hölzerne Spindel eingelassene Blattzapfen g Fig. 11. ruht mit seinem hewegungs-punkt (i) der aus einem gut gehärteten stählernen spitz auslaufenden Knopf ( i ) be-steht aus ein von Metall oder Glockenspeise gemachten 8 ^ langen 1§ bis 1 f zolldicken rfanne, die auf das Bockgestell yy y (Fig. 13 .) befestigt ist. Täglich wurdeauf dieser 4 bis 5 Tropfen Baumöl gegossen, anstatt sonst bey den gewöhnlichen Ma-schinen der Art viel schmiere zu dem Lager gebraucht wird, wobey täglich 3 f xr.erspart wurde. Die vfanne hat in der Mitte eine Breite von 2\ zoll und für denRing oder Kopf i einen unmerklichen Ausschnitt, worin derselbe genau pafst. DerGrundrifs Fig. 12., so wie die Ansichten Fig. 13 . und 14 . zeigen die schwellen k. Die

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*) Die übrigen iichtenen Schaufeln sind jfj Zoll dick und die tannenen Hölzer des Mantels haben einenicke von einen Zoll,