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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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Tragsäule l, über welche ein eiserner Biigel p p, u u geht, dessen zwey Arme r r a^,die zwey schwungbäume t, durch schrauben v v befestigt sind. Der ßügel u u saii) 4rig. 14. bewegt sich über einen zapfen o ( rig. 13.) An den schwungbäumen xsind zwey Handgriffe w w angebracht, an denen zwey Arbeiter angestellt sind ,. unddie die schwungbäume hin und her bewegen. Diese Griffe stehen aber mit demzapfen 4. des Schwungrades n (rüg. 13.), mittelst der Gabel hl hl (rig. 12.), und derStofsstange J in Verbindung, indem die eiserne Hülse oder der Ring gt (Fig. 12.u. 15.) auf den zapfen des Schwungrades d gesteckt ist; durch welchen ein spliefsgeht, der diesen Ring hält, dafs er nicht abgleitet. Damit aber die schwungbäumet, woran die Gabel hllh rig. 12. dergestalt angeschraubt ist, dafs der Hebelarm hFig. 14. so lang als möglich sey, an die stehende säule l, nicht anstreifen, so sindan derselben zwey 2 zoll starke hölzerne streiffedern xx Fig. 16. befestigt. Dieübrigen Theile der ganzen Vorrichtung werden von den Zeichnungen und denendarauf befindlichen Buchstaben erklärt. Die Hülse erhält den Bug tgf Fig. 12., umdas Anstreifen der Stange gf an das Schwungrad zu verhindern: denn diese Stangemufs mit der scbneckenspindel, des vortheilhaften zuges wegen, einen rechten Win-kel machen, welches aber nicht geschehen könnte, wenn dieser Bug tgf nichtstatt fände.

Die Wirkung dieser neuen Vorrichtung hat den Erwartungen des Erfinders voll-kommen entsprochen. Bey den gewöhnlichen Tonnenschnecken von 18 schuh Länge,und einen Fufs im Durchmesser, wurden nämlich acht Mann, und mit der zwey-stündigen Ablösung sechszehen gebraucht. Diese Erfindung erforderte nur zweyMann, und mit der Ablösung viere. Die gewöhnliche Schnecke wurde in einer Mi-nute 24 mal herumgetrieben, und förderte 3Ö0 cubik-schuh Wasser in der stundeauf, indem sie bey jeder Umdrehung -J cubik-schuh ausgofs. Mittelst dieser be-schriebenen Zugmaschine förderte man hingegen 962 f cubik - Schuh wasser in derStunde auf, indem die Schnecke bey jeder Umdrehung cubik-schuh ausgiefst,und in der Minute 35 mal umgedrehet wird. *) Dafs diese Schnecke aber bey jederUmdrehung ^ cubik - schuh mehr wasser ausgiefst, als die gewöhnliche, beruhetdarauf a ) weil die Schneckengänge einen zoll weiter sind; 6) der Beharrungsstandvon der Maschine wegen des Schwungrades gleichförmig ist, und endlich c) weil derDrehungspunkt i nur eine kleine Fläche ausmacht: mithin wenig Reibung verursacht.Diese letztere Vorrichtung verdient in der Praxis, bey ähnlichen Maschinen, Nach-ahmung.

Ich hatte den Hrn. von weidenthal ersucht: über den ökonomischen Effekt beyverschiedenen Lagen der Maschine, Beobachtungen anzustellen, und derselbe hat die

*) Die von vertonet gebrauchte förderte auf eine weit geringere Höhe nur 540 Cubik - Schuh auf.Ll Seite 5 g. des rcrronetsciien Werkes.

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