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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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'Des mit. einem Stiel versehenen 20 bis 30 pfund schweren Klotzes (Fig. 40.), so wiedes drey Handstiele habenden 30 bis 80 pfund schweren Klotzes (Fig. 41 und 42.^,bedient man sich vorzüglich zum Einschlagen kleiner pfähle, oder zum Feststossendes strassenpflasters und des Erdreichs in der Oberfläche der Dämme. Soll mit dererstem Art Handrammen ein langer pfähl eingerammt werden, der über die Wasser-fläche hervorsteht, so kann man, zur Vermeidung eines Gerüstes, die Handstielezehn Schuh, und länger, machen lassen, deren Ende dann von den Arbeitern sogestellt und gehoben werden, wie es Fig. 42. zeigt. Die Handramme Fig. 3Q. wirdzur Einschlagung von 5 bis 12 schuh langen, und 6 bis 8 zoll dicken pfählen ge-braucht , und dieser oben und unten schmälere, und mit zwey eisernen Reifen um-gebene Klotz hat rundherum aus zähen Hasel, jungen Eschen oder Birken gemachteHandhaben, welche mit Keilen in den Klotz eingetrieben sind , und woran die ihndrey schuh hoch. hebenden Arbeiter greifen. In dessen Mitte ist ein Loch , durchwelches eine in den einzurammenden pfähl eingesteckle eiserne Stange geht, anwelcher der Klotz auf und nieder gleitet, mithin senkrecht auf den pfähl fällt, wel-ches ohne diese Stange nicht geschehen konnte. Wenn man die Rüstung (Fig. 38.)so anbringt, dafs ihr Theil, worauf die Arbeiter stehen, an den einzuschlagendenpfähl befestiget ist, so kann man mit der Handramme auch pfähle 6 bis 10 schuh tief in den Grund eintreiben. Man mufs aber den Klotz etwa 120 pfund schwermachen lassen , und 8 Mann dazu verwenden.

§. 64. Die wesentlichsten Theile der zugramme bestehen in dem schwellwerkeFig. 10. Tab. 85., dem Rammklotze c Fig. 2., welcher mittelst des nammthaues,das über die Rammscheibe läuft, und den Zugleinen, die daran befestigt sind, indie Hohe geschnellt wird; ferner aus dem Läufer d, an welchem der Rammklotzauf und nieder gleitet, und der aus einer Hängesäule oder aus zweyen (Fig. 3.)bestehen kann; aus den vorderruthen oder Seitenstützen e e Fig. 3., und der Hin-terruthe l , welche beyde stützen die Läufer und das hoIz , worin die Rammscheibeangebracht ist, tragen , oder die Ramme gegen das Umfallen sichern. Zuweilen hatdiese Maschinerie ein pfahlthau , welches über die Rolle b , und unten über einewelle geht, womit der einzurammende pfähl, vor dem Läufer, in die Hohe gezogen(getrizt) wird.

Auf mehr als eine weise werden die Theile einer Ramme zusammen gesetztoder construirt. So bedient man sich z. b. in Holland fünf runder Hölzer (xab. 83.Fig. 1.) e, f, g , h, i, wovon die zwey erstem die beyden Läufer abgehen. Dabeyhat der Rammklotz a auf den seiten vier Arme a , b , c und d, welche längs denzwey Läufern hingleiten; i und h sind die vorderruthen , g ist die Hinterruthe.Diese Maschine steht init ihren spitzen entweder in den Boden , oder auf ein liegen-des Gerüst. Das Rammthau c geht aber durch einen Kloben s, dessen scheibe etwa«inen schuh im Durchmesser hat, welcher zur Schonung des Rainmthaues und zur