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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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werkstelligt wurden, wenn man 10 Arbeits-stunden auf den Tag rechnet. Werdenaber Ö000 schlage auf den Tag gerechnet, wie cessart Seite 1Ö5 sagt, dafs die Arbei-ter gemacht haben, so betrüge dies 30108.0000 = 1944000 anstatt 30.453Q6 =*13Ö0880 schlage. In dieser zeit (von 1080 Arbeits - stunden) ist das verrücken derpamm - Maschine und alle vorkommenden Hindernisse mit bewirkt Worden. Die Fall-höhe betrug 3 bis 5 Schuh, und es wurde für die Hitze 6 Sous bezahlt, so dafs einrfahleinzurammen 40 Livres 5 Sous, 5 Deniers kostete, und der Mann 1 Livre 4 Sousund 11 Deniers täglich verdiente.

Mit den Kunstrammen, deren Klotz 1200 pfund wog, wurden Beobachtungen an-gestellt, nach denen ein pfähl l6l schlage, bey einer Fallhöhe von 4 ■§ bis 21 schuh ,sechszehn Fufs 5" 4"' in den Grund ging, und bey den letzten drey schlagen noch4 Linien einrückte. Ein anderer pfähl erhielt 203 Schläge, bey einer Fallhöhe von 7'10" bis 18' 7" 1'", und rückte 10' Q" 3'", mit jedem der letzten drey Schlägen abernur zwey Linien. Die 11 6 Grundpfähle des 5ten Pfeilers wurden mit 23881 schlageneingerammt, sie sind 26 bis 31 Fufs lang und stehen ll bis 14 vufs in den Grund *).Die zeit beträgt mit aller Nebenarbeit als pfahlsetzen, verrücken der Maschine etc..1482f stunden, so dafs man 12^ stunden auf den pfähl rechnen kann. Jeder kostet12 Livre 13 Sous. Die Arbeitstage eines Mannes betragen 1110, die Kammklötze wa-ren 1200 bis 1700 pfund schwer und der pfähl erhielt im Mittel 20Ö Schläge.

§. 88. Von dem Nutzen der Beobachtungen, über das Einrammen der pfähle über-zeugt — und da sie zugleich mein verfahren bey der Gründung der ausgeführtenBauwerke vor Augen legen — habe ich solche bey vielen Bauwerken entweder selbstangestellt oder anstellen lassen, welche drey geschriebene Folio-sände einnehmenwürden, und von denen ich bereits in den Beyträgen zur Brückenbaukunde und de-nen zum wehrbau einige Resultate derselben mitgetheilt habe.

§. 8Q. Die nachstehenden Beobachtungen werden über das Einrammen der pfählejedem Ingenieur willkommen seyn, und ich will sie hier aufnehmen, wiewohl ich davoneinige Resultat® in meinen Beyträgen zur Brückenbaukunde und zum wehrbau, bereitsmittheilte. Sie geben eines Theils eine uebersicht ven den Wirkungen des Einrückensder pfähle und stellen aeyspiele davon auf, mit welcher versieht die pfähle in denGrund eingetrieben werden müssen, wenn sie den Absichten des erfahrnen Ingenieursentsprechen sollen. In der nächstfolgenden Abtheilung dieses Werkes bleiben indessendie gesammten Resultate des Einrammens mehrerer pfähl - Gründungen und grofsenBrückenjoche Vorbehalten.,

*) Es wurde nämlich der Sand 18 bis 20 Schuh unter dem niedrigsten Wasserstande ausgehöben (p. 184)also bleibt nur dieser pfählst and übrig.