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Brückenbau zu weuilly gebrauchte. Eine andere Art ist in Fig. 10, 13 und 14 dar-gestellt, dessen vorder-Räder (rig. 12) drey und dessen Hinter-Räder (Fig. ll) 6 / 2 //Durchmesser haben. Dieser wagen dient zur Fortbringung langer steine und mitdem in rig. 9 dargestellten, transportirt man kurze steine. Auf jedem grofsen Bau-platze müssen sich auch kleinere steinwagen mit Räder von 18" im Durchmesser be-finden. Anstatt der Räder gibt man den grofsen rasten zu tragende wägen, walzen,und sie heifsen alsdann wohl walzen - oder Rollwagen. Mit denselben (Tab. 54 Fig. 7,8,Q, 10) liefs smeaton die zum Leuchthurm auf Eilystone erforderlichen werka.tücke )von dem werkplatze zum schiffe transportiren. Sie sind auf ebenen Bauplätzen äus-serst vortheilhaft. Ich habe 6 Schuh lange und 3 schuh breite walzenwagen (mitzwey walzen) machen lassen , die eine mit zwey Aermen versehenen 6 schuh langeneichsel haben. Sie bestehen aus einem Balkenrahmen, in welchem die walzen der-gestalt angebracht sind, dafs sie mit einem Drittheil ihres Durchmessers (von 14")darunter hervorragen und worin sie in eisernen zapfen laufen. Man hängt auchzuweilen grofse Werkstücke an die Axe zweyer 10 schuh hoher Räder, eine Methode,die die Römer öfters angewendet haben. Doch ich komme insbesondere jetzt zu denzur Hebung und rortbringung grofser tasten dienenden Maschinen.
§. 97. Wenn über eine Rolle ein seil angezogen wird, und ihr Mittelpunktoder zapfen fest liegt, so heifst sie die festliegende Rolle, wo diejenige, welchewährend dem Anziehen des Seiles die Lage ihrer Axe verändert, (Fig. a Tab. 89) dieschwebende Rolle genannt wird. Werden mehrere Rollen 1, 2, 3, 4 Fig. 52 Tab. 84auf einen gemeinschaftlichen zapfen geschoben und in ein Gehäuse, jede Rolle fürsich, gesetzt; es befinde sich eine Rolle in solches Gehäuse Fig. 32, oder es werden auchmehrere Reihen von Rollen in ein gemeinschaftliches Gehäuse c Fig. 33 Tab. 83 ange-bracht , so heifst diese Einrichtung ein Kloben oder eine rlasche. Werden zwosolche Flaschen, welche die Rollen gröfstentheils einschliefsen, mittelst eines umdiese Rollen gezogenen seils in Verbindung gebracht, so nennt man diese Vorrich-tung einen plaschenzug. Rollenzüge sind solche, worin die Rollen einzeln überein-ander stehen. Gewöhnlich nennt man aber einen Rollenzug nur die Anbringung ein-zelner Rollen, als Fig. a , b, c und d, Tab. 89, und die in einen Kloben übereinan-der gestellten Rollen Tab. 83 Fig. xxx gleichfalls einen rlaschenzug.
§• 98. Damit bey den Flaschenzügen sich die seilsücke nicht unter einanderberühren, so müssen, wenn zwey Reihen Rollen oder scheiben übereinander ange-bracht sind, in der obern ulobe oder der hangenden Flasche die untern Rollen undin der untern die obern, kleiner als die übrigen Rollen seyn. Gewöhnlich macht mandie grofsen Rollen 9 bis 12, und die kleinern Rollen 8 bis 10 zoll im Durchmesserstark. Besser würde es seyn, wenn sie einen gröfsern Durchmesser erhielten. Abersie werden alsdann beym Gebrauch zu schwer. Man könnte sie jedoch bis 18 zollgrofs machen, wenn sie von Buxbaum oder Bockholz sind, bis 15 zoll von Metall