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Maschinen gebraucht wird; weil er von einer stelle zur andern leicht transportirtwerden kann, wenig Kaum einnimmt, mit denselben auch bald schwere, bald leichteLasten gehoben werden; je nachdem man die Anzahl Rollen vermehrt — gehört auchzum Fortbringen schwerer Lasten als ein wesentliches HÜlfsmittel. Er wird zur Auf-hebung der Werkstücke noch brauchbarer; wenn über den Bauplatz ein festes Gerüsteerrichtet ist. Man kann nämlich auf dasselbe einen walzenwagen mit vier walzett-rädern,'worin Fig. 30 Tab. 83 zwey in i und h zu sehen sind (siehe auch rab. 101),anbringen, welcher den Flaschenzug trägt. Je zwo dieser Räder werden mit demQuerholze ikh und den querstehenden Axen i h in Verbindung gebracht. Auf zwosolcher Querhölzer liegt dann die Tragschwelle g, um deren Mitte die nette l desKlobens p geschlungen wird. Dieser wagen kann mit dem Flaschenzuge auf das Ge-rüste hin und her geschoben werden, wozu dessen Räder in Rinnen laufen, worinLöcher gebohrt sind, um Aufhaltsstöcke darin zu stecken, damit der wagen seinestelle nicht verändere. Mittelst dessen Fortrückung kann man also die Werkstückeauf jede stelle des Bauwerkes hinlegen, wo es nöthig ist, ohne viele Schwierigkeit.Dieser Vorrichtung habe ich mich zum Herablassen der gröfsten Werkstücke von lOObis .250 centncr schwer und unter andern bey der Aufführung der pfeiler des Lands-huter wehres (rab. 101) bedient, wo dieselbe in perspectivischen Zeichnungen dar-gestellt ist.
Der Flaschenzug heifsf auch zuweilen ein Takelfall , d. i, ein seilfall. Hängtderselbe zwischen zwey oder dreyen Richtbäumen Tab. 54. Fig. 2 oder rab. 83 Fig. 33 ,so nennt man ihn einen scheeren-Takel , weil die ihn tragenden schrägstehenden Bäumescheeren heifsen. . Wird der Flaschenzug an einen nichtbaum a e Fig. 31 Tab. 84,der hier 35 Schuh lang, 10 zoll stark und von Fichtenholz ist, angebracht: so setztman ihn in ein etwa sechs Schuh langes Schwell - Lager ein und befestigt oben, eheer aufgerichtet wird, vier seile g g (die in der Figur nicht alle angedeutet sind)Spannseile genannt, die oben, unterhalb vier Klammern a, angebunden werden, da-mit sie nicht vom Richtbaume abgleiten und nach dem Boden gehen, wo sie anschräg eingeschlagenen pfählen oder auch an Erdwinden d (Fig. 43 und 44 ), wennsie vorher um die Rollen b und e laufen, befestigt werden. Wie aber die Last mit-telst eines solchen Richtbaumes, so wie den Flaschen c, n, e und f und dem Has-pel u heraufgetritzt wird, diefs zeigt Fig. 31- Mehr zusammengesetzt ist der Richt-baum Fig. 40, an welchen sprossen sichtbar sind, damit man an ihn hinaufsteigenkönne. Es ist derselbe zur Aufwindung der Gewölbsteine der Brücke von Neuilly gebraucht worden. Vier solcher Bäume stellte man an einen Gewölbbogen. Jederwar in ein 18 Schuh langes schwell-Lager ce eingelassen und von zwey stützen oderScheeren, die mit einander durch fünf Querhölzer verbunden waren, gegen das Schwan-ken gesichert. Von der obern Spitze a liefen vier Spannseile unter einem Winkelvon 75 Grad nach dem Lande, wo sie an pfählen befestigt waren. Zwey Spannseile