Band 
Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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z D c liefen aber, zur resthaltung des Ganzen, von den unten stehenden Meinen win-den z und k über die Rollen unter d e nach zwo in den Flufs eingeschlagenen pfäh-len p. An der Seite dieser Vorrichtung, welche Querriegel rs p o und n o hatte,stand eine 16 schuh im Durchmesser grofse Erdwinde , welche der in säg. 22. und 46dargestellte und zu Fig. 31 gehörende ähnlich war. An der derselben nahe stehen-den scheere des Richtbaumes war eine Leitrolle 1 angebracht. Um diese lief dasZugseil nach der oben am Richtbauin angebrachten Flasche, die mit der schweben-den Flasche, an welche die Last befestigt war, in. Verbindung stand *). Wurde dieErdwinde umgedreht, so zog man die Gewölbsteine zwischen zwo solchen gegenüberstehenden Richtbäumen in die Hohe; solche Richtbäume waren neben dem Lehrge-rüste und gegen einander übergestellt, um an beyden das zugwerk anzubringen,wie es hier beyläufig beschrieben und auf der zum dritten Bande gehörigen 118tenKupfertafel Tab. xxvn vorgestellt ist. Wie dergleichen Richtbäume oder scheeren aufmancherley Arten in dem ihnen zu gebenden Stande gehalten werden, dies zeigenFig. 2, 6 und 12 Tab. 54 und Fig. 1, 2 und 3 Tab. 82, welche letztere Vorrichtungaus einem festen zimmerwerke besteht; zwey Kreutzhaspel hat, und ein doppelterHebebock heifst. Diese Figuren zeigen auch wie die Flaschenzüge angebracht werden.Auf der hundert und eilften Kupfertafel (des dritten Bandes) ist ein einfacher Richt-baum angezeigt, den ich mit nutzen, beym Brückenbau, gebraucht habe.

Aufgerichtet wird ein Trag- oder Richtbaum oder mehrere Richtbäume, wennman dieselben gegen fefst in den Erdboden eingeschlagenen pfählen anstemmt, an ei-nen andern feststehenden pfähl eine Rolle befestigt und von dieser ab, Spannseilemm Fig. 33 Tab. 83 bis zum ohern Theil der Bäume gehen läfst, das andere Endedieses ^Seiles wird dann um eine an einen Richtbaum befestigte aolle gezogen undangeholt. So wie dies geschieht, wird der eine Richtbaum aufwärts geschoben, in-dem dessen unteres Ende gegen den in der Erde eingerammten pfähl oder gegen dreypfähle stemmt. Zugleich hilft man die übrigen zyey Richtbäume mit langen Hacken,oder auch, unten am Boden, mit Hebel nach, so dafs sie desto leichter aufsteigen.Zuweilen kann man sich auch zur Auftritzung der Tragbäume oder scheeren, einerleicht beweglichen und auf der Baustelle im Gebrauch seyenden Ramme bedienen:indem man ihren Trietzkopf oder die Tritzrolle, mittelst welcher die Rammpfähleaufgezogen werden , zum Aufziehen der scheeren benutzt.

$. 100. Bey den Flaschenzügen wird, sobald grofse Lasten gehoben oder gezogenwerden sollen, fafst immer das r ad an der welle, das ist der Hornhaspel a, Fig. 2iab. 54, der Kreutzhaspel Fig. 2 Tab. 82, das seilrad p, Fig. 33 Tab. 83 oder derstehende - Haspel, das ist die Erdwinde, ferner das Treff- oder Laufrad a Fig. 46

*) Da es das Zugmanöver erleichtert, wenn sich der obere Kloben drehen kann, so ist die Vorrichtungrig, iö und 26 Tab, 54 mit dem Seite 2 q 5 beschriebenen Halteisen sehr gut und ich habe es mit Nutzengebraucht.