mit den eisernen schlechterdings die Last nicht gehoben werden konnte, aufgewun-den. War dann dieser Kranz unter dem Felsen geschoben, so wurden die geradenninnen auf dem wege, den er nehmen sollte, gelegt. Nachher ward der auf dierunden Kränze ruhende stein mittelst zwo Erdwinden ab Fig. 25., und den Flaschen-zügen, die an schräg eingerammten pfählen ce befestiget waren, gedreht, und diegeraden Rinnen darunter geschoben. Man liefs die zwölf schrauben nach und derFels senkte sich auf sein Lager nieder. Da derselbe aber eine sehr unregelmäfsige Formhatte, so stand zu befürchten, dafs er auf einer schiefablaufenden stelle kippenwerde. Es wurden daher in demselben und auf den Rinnen jedesmal zwo streben fFig. 2(). angebracht. Oefters waren zum Fortziehen sechs, vier, ja zvvey Erdwindenhinreichend, und da an jeder 32 Mann zogen (die Zugseile waren 1 -f zoll dick), sozeigt es sich, dafs ein wann auf einem horizontalen Boden 940 centner, bey dieserVorrichtung, fortzog. Täglich wurde der Fels 80 bis 200 Klafter weit gerollt. Zu-weilen glitt er auf einem abhängigen weg, vermöge seiner eigenen Last, herab. Jaauf starken Abhängen mufste er mit Erdwinden und Flaschenzügen gehalten werden*Damit aber die Metallkugeln immer in Bewegung blieben, so setzten sich auf jede«eite des Felsens (auf Matten) sieben Arbeiter, die mit eisernen staben an die Kugelnanstiessen Fig. 29. Während der reisen so fortgerollt wurde, arbeiteten darauf 30Steinhauer, um ihm die unnöthigen Ecken zu benehmen. Auch stand beständig eineschmiede darauf, um die Utensilien auszubessern. Endlich wurde ein grofser schlit-ten nachgeschleift, worauf eine Bauhütte x stand, die die Geräthschaften aller Artaufnahm. Oben auf den Felsen hatte carburi Tambours gestellt, welche, auf seinemGeheifs, mit der Trommel angabenj wie und auf welche Weise an den Erdwindengezogen werden mufste.
In der zeit, als diese Transportation bewerkstelligt wurde, hatte carburi an derNewa , da wo der Fels auf eine 124 schuh lange, 66 Fufs breite und 16 Fufs hoheBarke gebracht und auf den Flufs nach Petersburg geführt werden sollte, ein HÖft,d. i. einen in die Newa hineingehenden Bau anlegen lassen, welches aus stützpfählenund horizontalliegenden Balken bestand. An dieses legten die commissarien der Ad-miralität, welche den Transport zu wasser übernommen hatten, die Barke, und Hes-sen dieselbe voll wasser, so dafs sie sich bis auf den fessen Grund, der vorher dazugeebnet war, eintauchte, weil sie sonst nothwendig nach derjenigen Seite hätte tiefhinabsenken müssen, worauf der Fels zuerst aufgewunden wurde, d. i. nach der Land-seite. In der Mitte der Barke war ein aus Balkenlagen gelegtes Gerüste (stuhlgerüste)bis zu derjenigen Hohe gemacht, welche der Hohe des HÖftes gleich war. Hieraufwurde der Fels, von einem auf der Newa festliegenden schiffe ab, mittelst Flaschenzügenum so leichter gezogen, da man dem nöfte eine Neigung nach der Newa zu, gege-ben hatte.