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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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ken gesucht, ja er beklagt sich in seiner Schrift sehr bitter über seine unwissendenNeider. Er beschliefst diese Klage mit folgenden Worten: „Si je suis entre dans cesdetails, c’est que j’ ai cru, qu’il n’ etoil pas inutile de montrer, qu'il falloit joindre,pour des entreprises de cette nature, a quelque genie, une sante forte, la plus grandeactivite, assez de force dans 1 ’ ame, pour ne pas se laisser abattre par les contretems,qui arrivent et par les manoeuvres et les cris persans de l’envie.“ *)

§. 116 . Endlich mufs ich noch die Methode anführen , wie man grofse Lasten,welche als Thore vor eine oeffnung im wasser zu setzen, und herunter zu lassen sind,transportirt werden. In copenhagen bedient man sich nämlich zur zusetzung derschilfsdocke eines im hintern Raum mit Steinen, zum Gleichgewicht dienend , gefüll-ten Pontons d Ag. 21. Tab. 84. Das Thor hängt an die rlaschenzüge ab c , mittelstwelchen und den drey winden ef g dasselbe auf- und niedergezogen werden kann.

Zweytens.

Von den vorzüglichsten vtensilien und Maschinen d) um pfähle auszuziehen ,6) unter wasser abzusägen, oder c) das rlufsbett von denselben zu reinigen.

§. 117. Stehen pfähle in einem weichen Boden, und findet eine nicht zu gerin-ge wassertiefe statt, so stellen sich einige Mann auf ein rlofs, umschlingen den pfählmit zwey seilen, und ein seil wird angezogen, während man das zweyte nach einerentgegen gesetzten Richtung nachläfst. Ist so der pfähl losgewackelt, dann wirkt derhydrostatische Druck des wassers dagegen, und derselbe geht leichter, und steigtendlich empor.

§. 118. Eine zweyte Methode besteht in der Anwendung des Hebels. (Tab. 100.Fig. 31.) Dieser aus einen Balken mit einem Einschnitte a versehene Wucht - oderHebebaum, kann, wenn er über 60 schuh lang seyn mufs, aus gezahnten Holzernoder zusammen gebundenen runden Stämmen bestehen. An dessen vordem TheilWird ein 2 zoll starker eiserner nacken c, mittelst dreyer Ringe befestiget, in wel-chem die Haltkette d, die man um den auszuziehenden pfähl g schlingt, eingehängtwird. Der Hebel liegt auf einem mit einem scharfen eisernen Sattel b versehenenStuhl, dessen vorderer Theil mufs an diesem überdies mit Ketten fest gebunden wer-den, damit er nicht vorne übergleitet. Er wird mittelst eines Richtbaumes d undden scheiben e, oder einer Ramm-Maschine aufgezogen. Auf des wuchtbaum.es hin-

*) Wiewohl man mit Hülfe des hier Vorgetragenen auch Statuen und Obelisken wird errichten können,so rathe ich demjenigen, welcher in den fall kömmt, dergleichen Unternehmungen praktisch zu leiten,folgendes Werk — welches dem Ingenieur nicht unbekannt seyn sollte, und worin derselbe auch überdie oerüste sinnreiche Ideen, und die öfters beym Bauwesen nützlichen Schürzungen der >Seil - Schlingen»nd Knoten, findet — tu lesen. Dasselbe hat folgenden ritel: Castelli e ronti di Maestro siccola Za-baglia etc . in noms 1743 ; darin wird gezeigt, wie Zabaglia und rontana den vor den Vatican stehen-den Obelisk und einige Statuen aufgerichtet haben.