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wirkt, und bey dem dritten sprengte man die pfähle ab. Die pfahlschuhe habeichnachher bey der über den Inn bey Rosenheim erbauten ßogenbrücke benutzt.
§. 146. Dieses Absprengen der pfähle bann bey einem Kriege von unendlichemKutzen seyn! Es verdient daher von allen einsichtsvollen officiers die gröfste Auf-merksamkeit. Wenn bis jetzt eine Armee sich zurückzog, und die Brücken für denpeind unbrauchbar gemacht werden solltep , so wurden pechkränze an die Brückebefestigt und man zündete dieselbe an. Begreiflich konnte, wenn auch das Holztrocken und die Witterung gut war, die Brücke nicht weiter als bis zur Oberflächedes Wassers abbrennen. Der Feind schifftete auf den pfahlresten neue Hölzer auf,und so wurden die gröfsten Brücken in 48 bis 60 Stunden wieder hergestellt, undso verfolgte er die fliehende Armee und holte sie ein ! Wäre aber eines von diesenMitteln angewendet, so hätie er viele Pontons mitführen müssen, welche den Marschverspäten und eine zahlreiche Bespannung nothwendig machen mufste, oder es wärenzur Errichtung einer stehenden Brücke vierzehn bis 21 Tage zeit nothwendig gewesen.