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nehmen / -der vorher gesiebt ist. *) Dieses alles mufs tüchtig durcheinander gear-beitet, und wenn der sand nicht sehr gut ist, so hann noch Kohlenstaub oder stein-hohlen - rulver zu dem ersten Mörtelbett genommen werden. Die zweyte Bearbeitungbesteht darin: alle Ingredienzien zugleich untereinander zu mischen und zu bearbei-ten» Diesten Mörtel mufs man aber gleich verarbeiten»
Das einzige,, was dem l’oriotschen Mörtel in unserm halten elirna entgegen steht,ist der Frost» Derselbe dehnt ihn des frischen Kalches wegen, sehr aus, und so kannes kommen, dafs die Festigkeit des jedoch nur im Herbste gemachten mauerwerkes leidet.
Milizia in seiner Baukunst, gibt für den Mörtel folgende Mischungen : 1.) Pul-verisirte Steinkohlen und ungelöschten nalch zu gleichen xheilen». 2.) Ein xheil desletztem, ein xheil Gyps und zwey xheile ungelöschten Kalch zum Bewerfen der innernwände»
Der Fr» Ingenieur ce&sart hat aus einem rteverberir-ofen geführten, und dannzu kleinen Stücken (einer Erbse grofs) zerstossenen Basalt, 180 • cubik - zoll, Kalch73 cubik-zoll, Brunnenwasser 03 cubik-zoll, Granit 288 cubik-zoll, jedes Stückvon der Gröfse einer ku£s, einen wasserdichten Mörtel gemacht. Annales de Chemiepr. 3 . 1803.
48. Was der sogenannte Kitt zur aus Streichung der rügen anbetrißl, so ge-braucht man ihn im wasser bey guten cement-Mörtel nicht, wohl aber an Mauern,die zuweilen vom wasser bespühlt werden **)■, die dem Froste sehr ausgesetzt sind,,und keinen Anwurf haben. Bey allen schleusen, Brücken ,, wehren u. dergl. Gebäu-den ist derselbe unentbehrlich»
Bey den von mir in naiern erhauteu Brücken habe ich einen cement gebraucht,,welcher bestand : aus einem cubik-schuh frisch gelöschten Kalch, eben so viel zie-gelmehl und reinen Flüfssand, dann aus einem halben cubik-schuh Glasmehl, ebenso viel sehmiedeschläcken und auch kalchmehl. Dieses alles wurde,, ohne wasserhinzuzuthun, tüchtig unter einander gearbeitet; denn der frische mit nalchwasser ab-gelöschte Kalch gab hinreichende Feuchtigkeit zur Bearbeitung dieser Masse»
§. 40, Die äufsern Mauerfugen werden mit diesem Cemente ausgestrichen ,worauf endlieh die steinkitte mittelst eines breiten Holzes gestrichen ward. Diese,von mir gehrauchte Kitte hat allem Frost widerstanden, und ist vollkommen verhär-tet Sie bestand aus zwey Pfund gut gekochten oel, drey pfund ziegelmehl, einyftind Kalchmehl, drey pfund Glasmebl mit zerstofsenen Krugscherben untermischt,
0 Wenn- der Katcli gehörig ausgebrannt ist, und in Stücken zerbröckelt,, so Braucht man ihn nur vot*Jends zu zerschlagen, und es bedarf des Sieben«, welches für die Gesundheit der Arbeiter schädlich ist,liiche, Morveau will ihn erst der feuchten x-uft aussetzen , so löschen , und dann nach und nach, wie«r gebraucht wird-, abetmabls- calciniren lassen, weil er auf diese Weise za Staub zerfall«.
Zar Ausstreichung der Fuggen eines wasserdichten Mauerwerkes giabt Hr, cilly ia seiner landbau-iuust einen Kitte an, die bewährt befunden worden ist.