Band 
Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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Spund, wefswegen solche wände auch Spundwände und die Bammplanken Spund-planken genannt werden. Auch macht man die mithe a rig. IQ. und den zapfen(nuthzapfen ) b triangelförmig. Endlich hat man sich in Schweden , bey dem vorcarlscrona angelegten Fangedamme, einer noch künstlichem Fügung, wie mg» 24. oder25- zeigt, bedient. Die Spundplanke wurde nämlich auf eine unter 45 Grad schrägstehende Holzwand gelegt, und dann erst in den Grund eingetrieben. Da es einekrumme Linie war, nach welcher diese Spundwand geschlagen wurde, -so kam esdafoey vorzüglich darauf an, dafs die spundplanken auch seitwärts, während sie her-untergeschoben wurden, nicht auseinander wichen.- Dazu dienten nun die in abezeichneten muhen und die zapfen b , welche also , wiewohl' sie mittelst eigends-zur Ausspundung verfertigten nobel mühsam und kostbar zu machen waren, wie dieForm zeigt, dem zwecke entsprachen. Ganz anders würde aber das urtheil ausfal-len, wenn solche spundplanken zu vertical einzurammenden .Spundwänden gebrauchtwerden sollten: denn hiezu sind sie nicht anzurathen. Bey guter rüllerde, die*kein Wasser durchläfst, ist die erste Art, oder es sind die eigentlichen Dammplan-ken (die vierkantigen) Fig. 1 6 . die hefsten; nur müssen sie genau aneinander ge-rammt werden.. Eine Vorsicht, die jedoöh auch bey den übrigen Arten beobachtetwerden mufs und worüber unten das weitere vorkömmt.. In einem lockern sodenmag man sieh also der ©ammplanken mit parallelepipedaisehen zapfen und Nuthenbedienen, a) weil die triangelförmigen aus den Falzen springen und die spundewegen ihrer schmäle und wenigen Steifigkeit, nur mühsam iij die oeffnung zu brin-gen sind, welche aber gar nicht heruntergeschoben werden können, wenn in diese©effnung noSif oder dergleichen herunterfällt, welches leicht geschehen kann. Die©ammplanken oder »ammpfähle, welche aus ulmen, Eichen, suchen- oder Nadelholzbestehen, müssen auf- dem zimmerplatze dergestalt zugerichtet und daher numme-lirt werden, wie man sie einzurammen gedenkt und zwar je zehn stück auf.dieZulage zusammen;. Damit sie von der sonne nicht krumm gebogen werden, so mufsman sie bald nach ihrer Zurichtung verarbeiten oder zwischen schraubenzwingen le-gen. Die Falzen werden aber mit den dazu geformten Hobeln gemacht, indem mandie Dammplanke in eine auf den zimmerplatz befindliche grofse zwingenbank ein-spannt, deren Seitenwände mittelst einiger dadurch gehenden hölzernen schraubenauseinander oder zusammen gespannt werden, je nachdem die Dammplanken dicke©der dünne sind. Der nobel, womit die mithe bis auf £ zoll tief durch zwey Mannausgestofsen werden kann,. heifst suthhobel. . Die Falzen an der Seite des Zapfens bFig,. 15. werden mit dem ralzhobel abgehobelt. Soll die mithe tiefer und der mith*zapfen länger als ^ zoll seyn, so mufs das Stemmeisen oder die Breitaxt gebrauchtWerden, In den mehrsten Fällen wird daher die Tiefe der mithe zu 1 bis ^ zollhmreichen müssen und können. Auch die vierkantigen Dammplanken müssen nach