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liehen Abdämmung, nicht blos an ein Gemäuer, einem Felsen oder an eine festste-hende Erdmasse sich anschliefsen, sondern in solche hineingehen, damit das Wassernicht eine oeffnung finde, durch welche es in die Baugrube eindringen und den.sangedamm umgehen kann. In gleicher Absicht müssen die Ecken der Dammkistenaufs sorgfältigste gemacht und der Grund der Baustelle, noch ehe der Fangdamm er-richtet wird, mufs von Holzwerk, steinen wurzeln, sehlamm und Triebsand gerei-niget werden. Nämlich bis auf eine solche Tiefe, die das Durchdringen des unter-irdischen wassers nicht befürchten läfst; oder man mufs einen plankenboden legen,auch auf einen Faschinenbau, cement, ungelöschten Kalch und Kiesel schütten, unddiese tagen mit wasser begiefsen. Diese Regeln gelten auch für die platze, worindie Spundwände selbst kommen. 2) Die Fangedämme müssen wenigstens zwey Schuhhöher als die zur Bauzeit gewöhnlich einfallenden höchsten Gewässer stehen, ange-legt werden»
Wir wollen nun die Form der Dammplanken betrachten. Dieselben müssen sodicht dis möglich aneinander oder ineinander schliefsen, daher ihre Benennung ent-standen ist, denn sie sollen eine wasserkehrende Abdämmung machen. Ihre Dickekann 3 bis 4 zoll und ihre Breite 10 bis 18 zoll seyn, wenn sie ohne Falzen ge-macht werden, sonst mag die erstere 5 bis 8 zoll betragen. Bey Grundbauten mufssie aber etwas stärker seyn. Da eigentlich die zwischen zwo Dammplanken - Reihenfestgestampfte Erdmasse, das Durchsikern des wassers verhindert, so ist es bey Je-dem Baugründe, der nicht aus Triebsand, Moor oder unterirrdische quellen besteht,eine übertriebene Vorsicht, wenn man die Dammplanken in einander schiebt, alswodurch das Einschlagen derselben mühsamer und kostbarer wird, auch die nickederselben, wegen der Falzen, vermehrt werden mufs. Die Holländer machen sie da-her nur gewöhnlich vierkantig, es sey dann, dafs im Triebsande oder weichem Bö-den gearbeitet wird, denn darin mufs man sich lediglich auf die gute Fügung dernammplanken verlassen» Tab. 83. Fig. 1Ö. stellt den Grundrifs und 20 den Aufrifszwoer solcher Dammplanken dar. Andere geben denselben einen 1 bis 2 zoll brei-ten, und 1 § bis 2 zoll tiefen Falz oder eine Nuthe a Fig. 17. und einen zapfen b,welcher in die nuthe c einer andern planke eingreift, defswegen heifsen sie auchpruthpjahle oder Nuthplanken , Da, wo lange Spundwände nothwendig sind, undwo die dünnen Dammplanken, wegen ihrer Biegsamkeit, nicht vertical eingerammtwerden können, schlägt man mit Falzen versehene pfähle aa Fig. 23. zu 12 zoll imViereck und dazwischen zwey, drey und mehrere Dammplanken 5. So hat man beym»au der Brücken de Ia verte, zwey Dammplanken zwischen je zwo spund - oder Nuth-pfählen eingerammt. Einige geben diesen Nuthen und zapfen die Form von sogenann-ten Schwalbenschwänzen Fig. 18. Manche Bauführer lassen diesen zapfen weg, ge-ben jeder Dammplanke zwo Nuthen Fig, 21. und treiben in die viereckigte oeffnungab, welche die zwo aneinander geschlagene Dammplanken formiren, einen hölzernen